black stories – Killer Ladies Edition

04.10.2019 von Marcus Pohlmann

black stories - Killer Ladies Edition

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Serie:

Spieleranzahl: ab 2 Spielern

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Spieldauer: ca. 20 Minuten

Erscheinungsdatum: 14.08.2019

Sprache: Deutsch

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Immer wieder kommt es vor, dass sich die Autoren der black stories für einen weiteren Ableger der Serie ein bestimmtes Thema heraussuchen. Mit der Killer Ladies Edition stellt der Kempener Verlag moses. nun die Damenwelt in den Mittelpunkt der Rätsel.

Was steckt drin?

Die Schachtel enthält, wie bei der Reihe üblich, 50 Karten. Die Vorderseite beinhaltet den Titel und eine größere Illustration. Beides hat in der Regel mit dem eigentlichen Rätsel nichts zu tun. Dieses steht am Fuß der Karte und beschreibt in einem oder zwei Sätzen ein Ereignis. Dies kann beispielsweise lauten „Ein Insektennest auf ihrer Terrasse rettete ihr Leben.“ oder „Weil sie ein Vorbild war, musste sie sterben.“. Auf der Rückseite, die nur der Gebieter oder Spielleiter lesen darf, steht die ausführliche Auflösung des Rätsels. Sollte es eine Vorlage geben, beispielsweise einen Film oder ein historisches Ereignis, so wird dieses hier ebenfalls genannt. Vervollständigt wird diese Kartenseite durch eine weitere Illustration – diesmal mit einem eindeutigen Bezug zum Geschehen. Die achtseitigen Regeln und eine kleine Übersicht des Verlagsprogramms liegen ebenfalls in der Schachtel.

Wie wird’s gespielt?

Die Regeln des Ratespiels sollten mittlerweile hinlänglich bekannt sein, haben sie sich doch in den letzten gut 15 Jahren kaum verändert. Wenn einer unserer Leser noch nicht mit der black stories-Reihe vertraut ist, gibt es beispielsweise HIER eine ausführliche Beschreibung.

Alles bereit für die Raterunde

Alles bereit für die Raterunde

Der Spielleiter, im Spieljargon Gebieter genannt, liest das Ereignis vor. Die restlichen Spieler müssen sich nun über verschiedene Fragen an die Lösung herantasten. Diese Fragen darf der Gebieter allerdings nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Haben die Spieler das Rätsel gelöst, wechselt der Spielleiter.

Kann das Spiel was?

Trotz des Titels black stories – Killer Ladies Edition kommt beinahe die Hälfte der 50 Rätsel ohne Tote aus. Autorin Nicola Berger zieht einige Inspirationen aus Filmen und Romanen, gelegentlich auch aus realen Vorbildern. Allerdings ist die Beschreibung dann doch soweit von der Quelle entfernt, dass die Spieler nicht sofort darauf kommen. Einzige Ausnahme waren hier die beiden alten Damen, die Obdachlose vergiften. Dieses Rätsel war nach nur zwei Fragen gelöst. Daneben gibt es jedoch genug originelle Einfälle, bei denen die Spieler auf kein Vorwissen zurückgreifen können. Die Rätsel liefern, wie meist bei der Reihe, eine Mischung aus bösartigen Verbrechen, unglücklichen Zufällen und merkwürdigen Geschehnissen. Die Bandbreite reicht dabei von kannibalistischem Sex über den hinterhältigen Einsatz von Sekundenkleber bis zu alternativen Abnehmmethoden.

Die Lösungen sind umfangreich

Die Lösungen sind umfangreich

Einige der Karten greifen auf den, für die Serie typischen, rabenschwarzen Humor zurück. Der Großteil liefert dagegen eher nüchterne Geschichten ab, die in den Kontext passen. Diese Zusammenstellung funktioniert bei den Rätseln erstaunlich gut. Das Ratevolk kann sich nie sicher sein, ob es um die Ecke denken, oder knallharte Fakten aufdecken muss.
Bernhard Skopnik steuert 50 große Illustrationen bei, die die Spieler in die Irre führen. Die 50 kleineren Zeichnungen für die Rückseite bringen dagegen den Kern des Rätsels exakt auf den Punkt. Sein charakteristischer Stil mit dem kontrastreichen Einsatz von Schwarz, Weiß und Rot ist mittlerweile das Markenzeichen der black stories. Qualität und Gestaltung der Karten reihen sich nahtlos in die anderen Teile der Serie ein und bieten keinen Anlass zur Kritik.

moses. gewähren den Spielern auf ihrer Homepage einen kurzen Einblick in die Rätsel dieser Edition. Hier gibt es zudem auch einen Überblick über die anderen Teile der Serie.

black stories – Killer Ladies Edition liefern wieder makabre, lustige, böse und vor allem schwere Rätsel – nicht nur für die geneigte Damenwelt.

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