Box of Rocks

21.02.2021 von Marcus Pohlmann

Box of Rocks

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Spieleranzahl: ab 1 Spieler

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Spieldauer: ca. 10 Minuten

Erscheinungsdatum: 03.02.2020

Sprache: Deutsch

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Partyspiele verlieren deutlich an Reiz, wenn es nicht möglich ist, eine Party zu feiern. Glücklicherweise lässt sich dieses Ratespiel von HCM Kinzel zur Not auch alleine oder zu zweit spielen. Dafür nutzt Box of Rocks einen, im wahrsten Sinne des Wortes, primitiven Mechanismus.

Was steckt drin?

Öffnen man den Klappdeckel der Box fällt zuerst das relativ kleine Spielbrett auf. Auf diesem befinden sich zwei Punktleisten mit je fünf Wertungskreisen. Darunter liegen 100 Karten mit jeweils drei Fragen auf der Vorderseite. Auf der Rückseite finden sich die dazugehörigen Antworten. Neben der gesuchten Zahl, entweder 0, 1 oder 2, liefern die Autoren zudem recht ausführliche Lösungen ab. Das eigentliche Gimmick des Spiels sind jedoch die beiden Steine. Eine Seite ist leer, auf der anderen ist ein Strich für die 1. Ein dritter Stein und ein Holzpöppel werden für das Spielbrett benötigt. Die Regeln finden auf einer doppelseitigen Karte Platz.

Wie wird’s gespielt?

Der Aufbau ist schnell erledigt

Der Aufbau ist schnell erledigt

Das Spielbrett wird in der Tischmitte platziert. Der Holzpöppel für die menschlichen Spieler und der Stein kommen auf die jeweiligen Startpositionen. Die Fragekarten werden gemischt und in Reichweite gelegt.
Ein Spieler, in diesem Fall Vorleser genannt, zieht eine Karte. Anschließend wählt er eine der drei darauf abgedruckten Fragen aus und stellt sie seinen Mitspielern. So möchte das Spiel beispielsweise wissen, wie viele Dome es in Mainz gibt, wie oft die Fernsehserie Family Guy abgesetzt und wieder aufgenommen wurde oder in wie vielen US-Bundesstaaten Kaffee angebaut wird.
Die Spieler können über die mögliche Antwort diskutieren, abstimmen oder einfach raten. Haben sie sich auf ein Ergebnis geeinigt, schüttelt der Vorleser die Box mit den beiden Steinen und öffnet diese. Nun werden sowohl die Antwort der Spieler, als auch das Ergebnis der Steine mit der Lösung der Frage verglichen. Ist das Ergebnis richtig, zieht die entsprechende Spielfigur ein Feld auf dem Spielplan nach vorne. Dabei ist es durchaus möglich, dass beide Figuren ein Feld vorrücken.
Wer zuerst das fünfte Feld auf dem Spielplan erreicht, gewinnt die Partie.

Kann das Spiel was?

Die Steine haben gesprochen

Die Steine haben gesprochen

Die Steine sind natürlich eine originelle Idee und liefern der Box of Rocks zudem einen hübschen Titel. Die Fragen decken ein ungewöhnlich breites Spektrum ab und schneiden eine Vielzahl von, auch aktuellen, Themen an. Auf die wenigsten Rätsel wusste ich die tatsächliche Antwort und musste mich meist mit Schätzungen begnügen. Die Raterunde funktioniert alleine oder zu zweit gegen die beiden Steine ganz ordentlich. Der Würfelmechanismus ist gut gelöst und liefert, rein statistisch gesehen, recht häufig die richtige Antwort. So kam es auch in den Testspielen öfter vor, dass die Steine die Menschen geschlagen haben. Als Hausregel kann man in einer größeren Runde auch die Spieler gegeneinander antreten lassen oder kleine Rateteams bilden.

Die Fragen haben es in sich

Die Fragen haben es in sich

Das Spieldesign legt in erster Linie Wert auf Übersichtlichkeit. Für anspruchsvolle Gestaltung bleibt dabei kein Platz. Einzig das Schachteldesign hebt sich davon ab und bringt das Spielprinzip sehr gut auf den Punkt. Allerdings hätte ich mir für die Box einen Verschlussmechanismus gewünscht, beispielsweise einen Magneten. So steht sie leicht offen und Karten können im schlimmsten Fall herausfallen.

Auf der Homepage von HCM Kinzel gibt es weitere Informationen zum Spiel, sowie einen kurzen Promo-Video. Außerdem lässt sich hier digital eine kleine Testrunde spielen.

Mit Box of Rocks bekommen die Spieler ein einfaches Ratespiel, das mit seiner großen Fragenauswahl und dem Konzept punkten kann.

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