Ein Haus am Meer

7. Februar 2008 von Heike Rau

Haus_Meer

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ISBN: 9783702657727

Format: Hardcover

Seiten: 32

Preis: 13,90

Erscheinungsdatum: 01.02.2006

Sprache: Deutsch

Die Schnecke hat einen Traum. Sie möchte so gerne ans Meer. so packt sie ihre Badesachen und wandert los Richtung Süden. Unterwegs trifft sie einen Riesen. Sie wundert sich über den Lärm, den er beim Gehen macht. Der Riese läuft scheinbar ziellos durch die Gegend und hat alle Zeit der Welt. Er setzt sich in Gras, holt Wolle und Stricknadeln hervor und beginnt dicke Socken zu stricken, damit er nicht mehr so trampelt beim Gehen. Natürlich will der Riese auch wissen, was die Schnecke vorhat und sie erzählt ihm von ihrer Reise ans Meer. Als ihm einfällt, dass die Schnecke wohl sehr lange unterwegs sein wird, wird er sehr nachdenklich. Drei Jahre hat die Schnecke eingeplant.
Der Riese schlägt vor, die Schnecke zu begleiten, dann könnten sich beide mit Riesenschritten dem Meer nähern. Die Schnecke ist begeistert.
Der Riese setzt die Schnecke in seine Hand und läuft lost. Die Welt fliegt an beiden vorbei. Berge sind kein Problem, der Riese steigt einfach darüber hinweg. Und auch das Überqueren der Flüsse ist kein Problem. Da wird die Reise wohl tatsächlich schneller gehen, als die Schnecke je zu hoffen gewagt hätte.

Man braucht einen Traum im Leben und ein Ziel. Das machen die Autoren mit ihrem Buch deutlich. Und auch wenn es lange dauern sollte, das Ziel zu erreichen, sollte man nicht aufgeben. Die Schnecke wäre schließlich auch drei Jahre unterwegs gewesen, wenn sie den Riesen nicht getroffen hätte. Und auch sein Leben bekommt plötzlich einen Sinn. Dabei macht es nicht, dass Schnecke und Riese eigentlich gar nicht zusammenpassen.
Erzählt wird die Geschichte in kurzen Abschnitten, die auf die wesentlichen Aussagen begrenzt sind. Damit ist die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren gut zu verstehen und sie lässt sich auch angenehm vorlesen.
Die Illustrationen wirken wie aus verschiedenen Bildteilen zusammengestellt. Die Aufmerksamkeit der Kinder wird durch viele Details gewonnen. So packt die Schnecke doch zu Beginn ihrer Reise tatsächlich einen Bikini ein. Am Meer angekommen zieht sie ihn auch an, was wirklich lustig aussieht. Nicht ganz so schön ist das, was den Personen im Riesenrad passiert. Da wird doch tatsächlich dem ein oder anderen richtig schlecht. Der Riese dagegen bringt zum Staunen. Er läuft mit so großen Schritten, dass die Städte und Dörfer, die man eben noch sieht, zur Landkarte verkleinert werden. So bekommen Kinder eine Vorstellung davon, wie schnell der Riese sich bewegen kann und wie langsam dagegen die Schnecke sein würde. Größenverhältnisse werden so bildhaft deutlich gemacht.

Fazit: Erzählt wird eine Geschichte, die Kinder gut nachvollziehen können. Die Zeichnungen sind interessant gemacht und mit vielen Details versehen. Das Buch landet so, einmal gelesen, nicht gleich wieder im Regal. Man kann sich lange damit beschäftigen.

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