Small Talk Bingo

04.12.2019 von Marcus Pohlmann

Small Talk Bingo

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Spieleranzahl: 4 bis 8 Spieler

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Spieldauer: ca. 25 Minuten

Erscheinungsdatum: 24.10.2019

Sprache: Deutsch

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Jeder kennt die peinliche Situation, wenn auf einer Party die Gesprächsthemen ausgehen und betretenes Schweigen herrscht. Mit seinem neuen Kommunikationsspiel macht sich der moses.-Verlag daran, dem Abhilfe zu schaffen. Small Talk Bingo will für die nötige Unterhaltung sorgen – und beschäftigt gleichzeitig die Zuhörer.

Was steckt drin?

Im Zentrum des Spiels stehen die 90 doppelseitigen Plauderkarten. Diese geben den Spielern ein Thema vor, über welches sie zwei Minuten reden müssen. Die Stichpunkte decken eine ganze Reihe von Gebieten ab und sind teilweise recht konkret. Beispielsweise drehen sich die Gespräche um No-Gos in einer Beziehung, schlechte Filme, Essgewohnheiten oder musikalische Vorlieben. Einige Blanko-Karten für eigene Themen liegen ebenso in der Schachtel wie 16 Teamkarten in acht Farben. Die Punkte- und die sechs Bingotafeln für die Spieler, auf denen sie sich Worte notieren, sind beschichtet. Passend dazu hat der Verlag auswischbare Stifte in die Schachtel gelegt. Die Eieruhr, die als Zeitmesser dient, und die zweiseitige Anleitung vervollständigen das Spielmaterial.

Wie wird’s gespielt?

Jeder Spieler bekommt eine Farbe zugeordnet, er erhält außerdem einen Stift und eine Bingotafel. Die Namen der Mitspieler werden zudem auf der Punktetafel vermerkt. Zwei Kartenstapel, einen mit den Plauderkarten und einen mit den Teamkarten kommen auf den Tisch. Um die Vorbereitungen abzuschließen, werden zwei Teamkarten gezogen. Dies sind die beiden Spieler, die mit der Unterhaltung beginnen – die Small-Talker.

Kann losgehen!

Kann losgehen!

Die Spieler decken nun eine Plauderkarte auf, die das Thema vorgibt. Die Nicht-Small-Talker haben zwei Minuten Zeit, auf ihre Bingotafeln neun Begriffe zu notieren. Diese sollten ihrer Meinung nach in einem Gespräch über das gewählte Thema vorkommen. Im Vorfeld müssen sich die Spieler darauf einigen, welche Worte erlaubt sind. Die Anleitung empfiehlt beispielsweise Nomen, Adjektive und Verben. Aber auch Eigennamen oder Redewendungen können zulässig sein.
Ist die Zeit abgelaufen, beginnt die Unterhaltung der Small-Talker – sie haben nun ebenfalls zwei Minuten Zeit. Fällt ein Begriff, den ein Spieler auf seiner Bingotafel stehen hat, kreist er diesen ein. Hat er drei eingekreiste Worte senkrecht, waagrecht oder diagonal, teilt er dies den Mitspielern mit und die Runde endet. Sowohl die beiden Small-Talker, als auch der Spieler mit dem Bingo erhalten sechs Punkte. Kann nach zwei Minuten niemand ein Bingo vorweisen, bekommen die Spieler für jeden eingekreisten Begriff lediglich einen Punkt. Die beiden Small-Talker gehen in diesem Fall leer aus.

Eine typische Unterhaltung

Eine typische Unterhaltung

Ist der Stapel mit den Teamkarten aufgebraucht, endet die Partie. Je nach Spieleranzahl sollte dann jeder zwei oder drei Mal an der Reihe gewesen sein. Der oder die Spieler mit den meisten Punkten gewinnen.

Kann das Spiel was?

Die Idee hinter Small Talk Bingo ist eigentlich recht simpel. In den meisten Unterhaltungen fallen bestimmte Schlüsselwörter häufig – und dies nutzen die Autoren für ihr Spiel effektiv aus. Dabei ist die Themenauswahl sehr breit gefächert und bietet genug Auswahl, um jede Spielergruppe anzusprechen. Wie bei allen Kommunikationsspielen, so ist es auch hier erforderlich, dass sich die Spieler auf dieses Konzept einlassen und sich nicht zwei Minuten anschweigen. Wie gut sich die Teilnehmer untereinander kennen, hat ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die gewählten Worte. Hier kommt es tatsächlich weniger auf den Gewinn der Partie an, als sich mit seinen Mitspielern zu unterhalten und Spaß zu haben. Dies ist den Machern doch ziemlich gut gelungen.

Die Themenauswahl ist breit gefächert

Die Themenauswahl ist breit gefächert

Die Aufmachung ist eher funktional – die gut lesbaren Texte stehen im Mittelpunkt der Karten. Die Piktogramme und die „Einhornkatze“ lockern das Layout auf. Das Material kommt mir etwas dünn vor, allerdings sind die Plauderkarten keiner übermäßig großen Beanspruchung ausgesetzt. Die Bingotafeln sind dagegen stabil und erfüllen ihren Zweck anstandslos. Die Schrift der Anleitung hätte etwas größer sein können, zumindest bei zwei Absätzen hatte ich leichte Probleme.

Wer einen ausführlichen Blick auf das Spielmaterial werfen will, kann dies auf der Homepage von moses. tun.

Small Talk Bingo bringt die Spieler dazu, sich über die verschiedensten Themen zu unterhalten – und macht daraus ein recht unterhaltsames Spiel.

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