Shadespire – Die Auserwählten Äxte

23.10.2018 von Marcus Pohlmann

Warhammer Underworlds: Shadespire - Die Auserwählten Äxte

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Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler

Altersempfehlung: ab 12 Jahre

Spieldauer: ca. 30 Minuten

Erscheinungsdatum: 17.02.2018

Sprache: Deutsch

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Beim Tabletop-Skirmish Warhammer Underworlds: Shadespire kämpfen die Spieler mit einer Handvoll Miniaturen auf einem, in Hexfelder aufgeteiltes, Schlachtfeld um Ruhm und Sieg. Mit der Grundbox hat Games Workshop zwei Fraktionen mit Figuren und einen Grundstock an Karten zur Verfügung gestellt. Diese Basis wird durch verschiedene Erweiterungen ausgebaut, beispielsweise um Die Auserwählten Äxte.

An den grundlegenden Spielabläufen ändern sich mit dieser Ergänzung nichts. Eine ausführliche Rezension der Grundbox findet sich natürlich HIER, auf unserer Seite.

Das Herzstück sind natürlich die vier Figuren der Fyreslayer – fanatische Zwergenkrieger mit einer Vorliebe für Äxte und Gold. Jede der Miniaturen besteht aus vier Teilen, einschließlich der modellierten Base. Für den Zusammenbau, erklärt in der vierseitigen Anleitung, reicht es, die verschiedenen Teil ineinander zu stecken – Kleber ist nicht zwingend erforderlich. Zu jeder Figur gehört eine Kämpferkarte, die die spielrelevanten Angaben wie Bewegungsreichweite, Lebenspunkte und Bewaffnung enthält. Dazu kommen etwaige Sonderfähigkeiten, sowie eine Illustration und eine kleine Abbildung der eigentlichen Figur. 20 Missionskarten gehören ebenfalls zum Umfang dieser Erweiterung – neun davon speziell für Die Auserwählten Äxte, die restlichen elf Karten können auch von anderen Fraktionen genutzt werden. Ruhmpunkte gibt es beispielsweise für die Kontrolle von Missionszielen oder das Ausschalten einzelner (oder aller) gegnerischer Figuren. Aber auch, wenn die eigenen Figuren in bestimmter Konstellation zueinander stehen, oder sich einer feindlichen Übermacht stellen. Auch die 40 Kraftkarten teilen sich in jeweils 20 spezifische und allgemeine Karten auf. Darunter fallen Verbesserungen wie die Wurfaxt für den Fyreslayer Maegrim oder Runen, die einen Würfelwurf wiederholen lassen. Auch die restlichen Karten, die speziell auf die Zwerge zugeschnitten sind, drehen sich dabei in erster Linie um Verbesserungen der Kampffähigkeiten und Kontrolle über die eigenen Figuren. Die Karten, die von allen Fraktionen genutzt werden können, folgen keinem besonderen Thema, sondern liefern eine bunte Mischung aus gradlinigen Verbesserungen – so stehen beispielsweise eine Vampirische Axt zur Verfügung, die ihren Träger heilt, wenn er eine Figur ausschaltet oder eine leichte Rüstung, die einen zusätzlichen Angriffswürfel generiert. Aber auch subtilere Effekte können ausgelöst werden, wie etwa der Austausch von zwei Missionszielen, die Ernennung eines neuen Anführer, sollte der alte ausgeschaltet werden oder die Möglichkeit das Ausspielen von Kraftkarten zu verhindern.

Das Highlight dieser Erweiterung sind für mich zweifellos die Figuren der Fyreslayer: sehr detailliert, dynamisch modelliert und ausgesprochen sauber gegossen. Der Zusammenbau nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und stellt, selbst für absolute Tabletop-Neulinge, keine wirkliche Herausforderung dar. Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig, setzt es doch auf viel nackte Haut, mächtige Bärte und ausufernde Frisuren – typisch für die neuen Zwerge (oder Duardin) des Herstellers Games Workshop. Die Illustrationen der Karten folgen dem Stil des Grundspiels, sind allerdings nicht ganz so finster und gewalttätig gehalten.
Die Spielweise ist zwergentypisch – langsam vorrücken und mit großen Äxten alles beiseite räumen, was im Weg steht. Die Karten, die speziell für diese Fraktion enthalten sind unterstützen dies, bieten aber auch einige ungewöhnliche taktische Varianten. So gibt es die Möglichkeit sich deutlich schneller zu bewegen oder bestimmte Spieleffekte einfach zu ignorieren. Die restlichen Karten decken dagegen ein Vielzahl von Möglichkeiten ab und können vom Spieler für jede Fraktion entsprechend in sein Deck integriert werden, um dies den eigenen Vorlieben (und Anforderungen) anzupassen.

Mit Die Auserwählten Äxte bekommen die Spieler eine sehr solide, relativ einfach zu spielende Truppe mit einem tollen Design und taktischer Flexibilität.

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