Beam Me Up

18.12.2019 von Marcus Pohlmann

Beam Me Up

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Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler

Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Spieldauer: ca. 20 Minuten

Erscheinungsdatum: 24.10.2019

Sprache: Deutsch

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Den Namen Klaus-Jürgen Wrede dürften die meisten Spieler mit Carcassonne oder einem seiner zahlreichen Ableger in Verbindung bringen. Dabei hat der Autor durchaus noch andere Spiele zu bieten. So ist Beam Me Up bereits das zweite Würfelspiel von ihm, das beim Kempener Verlag moses. veröffentlicht wird.

Was steckt drin?

Das Spielmaterial besteht aus fünf sechsseitigen Würfeln und 28 kleinen, weißen Holzquadern. Hinzu kommen noch die vier Spielpläne – einer für jeden Spieler. Diese Pläne teilen sich in acht Reihen und sieben Spalten auf. Auf einigen Feldern sind Sterne und Raketen abgebildet, die besondere Spieleffekte auslösen. Die Verteilung dieser Sonderfelder ist auf jedem Spielplan unterschiedlich. Die Spalten sind von „1“ bis „6“ durchnummeriert – die letzte Spalte ist den „Straßen“ vorbehalten. Schließlich liegt noch die sechsseitige Anleitung in dem kleinen Schuber.

Wie wird’s gespielt?

Jeder erhält einen zufälligen Plan und platziert seine sieben Spielsteine in der untersten Reihe. Je nachdem, an welcher Position der Spieler sitzt, darf er eine gewisse Anzahl an Steinen ein Feld nach oben setzen. So darf der zweite Spieler einen Stein, der dritte zwei und der letzte Spieler ganze drei Spielsteine um ein Feld hochziehen.

Die Startvorbereitungen sind abgeschlossen

Die Startvorbereitungen sind abgeschlossen

Der Startspieler erhält alle fünf Würfel und kann diese bis zu drei Mal werfen. Dabei hat er die Möglichkeit, beliebig Würfel beiseitezulegen oder erneut zu würfeln. Ist der Wurf abgeschlossen, zieht der Spieler seine Spielsteine entsprechend dem Ergebnis. Beispielsweise darf er für zwei gleiche Würfel den Spielstein in der Spalte um ein Feld nach oben bewegen. Bei vier identischen Würfeln wären es drei Felder oder bei einer Kleinen Straße zwei. Zieht der Spieler dabei einen seiner Steine auf eine Rakete, darf er einen weiteren Spielstein um ein Feld ziehen. Ein blauer Stern hebt die Einschränkung auf eine Zahl auf – außerdem schützt er den Spielstein vor dem „Cool down“.
Dieser Mechanismus greift, wenn ein Spieler seinen Stein nach einem Wurf zwei oder mehr Felder nach oben zieht. Alle Mitspieler müssen dann ihren Stein in der gleichen Spalte ein Feld nach unten rücken. Hat ein Spieler alle Würfel verteilt, endet sein Zug und der nächste ist an der Reihe.
Die Partie endet sofort, wenn ein Spieler vier seiner Spielstein im oberen Drittel des Spielplans und keinen Stein in der untersten Reihe stehen hat. Dieser Spieler gewinnt damit das Wettrennen ins All.

Kann das Spiel was?

Die Ziellinie ist in Sicht

Die Ziellinie ist in Sicht

Beam Me Up nimmt das „klassische“ Kniffel-Thema und macht daraus ein spannendes Wettrennen. Die Regeln sind denkbar einfach, der Ablauf schnell und das Spiel ist auch durchaus für jüngere Spieler interessant. Durch die unterschiedliche Verteilung der Sonderfelder kommt etwas Taktik hinzu – letztendlich haben die Spieler jedoch keinen Einfluss auf das Würfelglück. Der „Cool down“, der in den Testrunden bei beinahe jedem Wurf zum Tragen kam, bringt mehr Interaktion zwischen den Spielern. Allerdings können sich Partien dadurch etwas in die Länge ziehen – manchmal ist sogar Frust dabei. Sieht man dieses Würfelspiel jedoch nicht zu verbissen, macht eine schnelle Runde zwischendurch Spaß.
Die Gestaltung ist nicht wirklich umwerfend, aber übersichtlich und funktional. Das Spielmaterial macht, wie eigentlich immer bei moses., einen sehr soliden Eindruck. Besonders gelungen ist wieder einmal der Schuber, der gleichzeitig als Würfelbrett genutzt werden kann.

Einen detaillierten Blick auf Material und Ablauf gibt es auf der Homepage von moses..

Mit Beam Me Up bringt der Verlag frischen Schwung in einen leicht angestaubten Würfelmechanismus.

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