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Vampire Knight, Band 1 (Kritik)


Rezension von Arielen

Autor: Hino, Matsuri


Aus der Reihe "Vampire Knight"

„Vampire Knight“ ist eine der Serien, die nach ihrem Vorabdruck in „Daisuki“, dem letzten noch existierenden Manga-Monatsmagazin, auch noch einmal in Taschenbüchern neu aufgelegt wird. Alle vier bis sechs Monate fasst ein neuer Band die erschienenen Episoden zusammen.

Eigentlich gehen sich Menschen und Vampire aus dem Weg und vermeiden es, mehr als nötig miteinander zu tun zu haben, denn es gibt immer noch genügend, die die Gesetze übertreten, die das Miteinander der Rassen regeln. So überfallen Vampire Menschen und saugen ihnen alles Blut aus, während Jäger die Blutsauger hetzen und töten, wo sie sie finden können.
Die Cross Academy ist einer der wenigen Orte, an dem ein friedliches Leben miteinander praktiziert wird. Allerdings wissen nur sehr wenige Schüler der „Day Class“, was es mit den ausnehmend gut aussehenden Jungen und Mädchen der „Night Class“ auf sich hat.
Zu ihnen gehören Yuki und Zero.
Beide haben vor vielen Jahren ihre eigenen Erfahrungen mit Blutsaugern gemacht. Das Mädchen wurde von einem Vampir vor seinen Artgenossen gerettet, der Junge aber ist der einzige Überlebende einer Familie von Jägern und sinnt auf Rache. Die Schüler der „Night Class“ wissen das und machen sich einen Spaß daraus, ihn immer wieder zu reizen und zu provozieren.
So gibt es hinter den Kulissen immer wieder Spannungen oder Konflikte, die nur Yuki und ihr Ziehvater durch Geduld und Freundlichkeit lösen können. Bis zu dem Tag an dem sich eine tragische Katastrophe ereignet...

Wie so oft in japanischen Mangas so verbindet „Vampire Knight“ das düster-romantische Image der Vampire mit einer zunächst harmlos scheinenden High-School-Geschichte. Doch schnell wird deutlich, dass sich das eigentliche Drama hinter den Kulissen abspielt. Auch wenn die Helden nicht immer so gut optisch voneinander zu unterscheiden sind, so merkt man sich doch recht schnell ihr unterschiedliches Naturell.
Auf beiden Seiten gibt es provokante Hitzköpfe und ruhige Vermittler. Sie können aber auch nichts dagegen unternehmen, als ein düsteres Geheimnis offenbar wird, das Zero umgibt. Ohne es zu wollen zieht er auch Yuki mit hinein.
Die Geschichte ist weniger action- als textlastig. Spannung wird über die inneren wie auch äußeren Konflikte und nicht zuletzt durch die Dialoge erzeugt. Damit wendet sich der Manga nicht unbedingt an actionverwöhnte sondern eher an romantisch veranlagte Leserinnen.
Die Zeichnungen sind eher durchschnittlich, da man manchmal gerade einmal Männlein und Weiblein auseinander halten kann, aber leider nicht mehr. Es fehlt eine individuelle Darstellung der Figuren.

Vampire Knight wendet sich letztendlich an jüngere Leserinnen, da es noch nicht so sehr um Liebe als um Freundschaft und Treue geht und auch die tragischen Geschehnisse einen bestimmten Grad an Grausamkeit nicht überschreiten. Auf ältere könnte die Geschichte unter Umständen zu harmlos und stellenweise auch zu kitschig wirken.


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Brutalität:

Gefuehl:

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Infos:

Serie:

Vampire Knight

Autor:

Hino, Matsuri

Verlag:

Carlsen Manga

Erschienen:

01.04.2007

Kritiker:

Arielen

ISBN oder
ProduktID:

9783551751515

Seiten:

192

Preis:

6,00 €

Typ:

Manga

 

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