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Kiss and Run (Kritik)


Rezension von Tobias Thieme (Tobit)

Autor: Peren, Maggie; Duken, Ken

Emma (Maggie Peren) ist fast 25 und ihr Traumberuf ist Schauspielerin. Doch anstatt in einer Welt aus Hollywoodglamour findet sie sich in einer Frankfurter Hochhaussiedlung wieder. Da man von einer Vielzahl missglückter Castings nicht satt werden kann, hat sie noch einen „Nebenjob“, den sie im Grunde hauptberuflich betreibt: Emma sortiert Kassetten in einer Videothek.
Ihr einzigster Verbündeter und ebenfalls bester Freund ist Max (Ken Duken). Die beiden sind Sandkastenfreunde und haben sich in der Hochhaussiedlung kennengelernt in der sie bis heute leben. Max ist ein Arsch und der liebste Mensch der Welt zugleich. Er kann ebenso lieb wie verletzlich sein. Den größten Wiedererkennungswert hat Max vor allem durch seinen schwarzen Regenschirm den er immer bei sich hat und vor allem wenn die Sonne scheint. Max hat nämlich große Angst vor Hautkrebs. Er raucht zwar wie ein Schlot, aber Hautkrebs ist das letzte an dem er sterben will, dann wohl lieber Lungenkrebs. Doch der Schirm ist nicht das einzige komische an Max. er verehrt außerdem den Pornodarsteller John C. Holmes und soviel kann verraten werden, irgendwann kriegt er auch Emma dazu sich einen solchen Film anzugucken.
Aber noch hat Emma ganz andere Probleme. Sie ist unglücklich in den berühmten Schauspieler Dominik Schwartz verliebt, der sich aber leider nicht bei ihr meldet, trotz vieler Anrufbeantworternachrichten von Emmas Seite. Ihre beste Freundin Malia zweifelt an den Hochzeitsplänen mit Freund Christo (Hinnerk Schönemann) und die beiden pubertierenden Jungen Banu und Leo interessieren sich sehr für Mädchen, dabei geht aber so einiges schief.
An ihrem 25. Geburtstag und nach einem weiteren misslungen Casting, für das sie sich sogar die Haare umgefärbt hat, stellt Emma fest das so einiges in ihrem Leben schief gegangen ist. Sie merkt, dass sie Dominik Schwartz doch nicht liebt, obwohl er sich auf einmal meldet und erkennt, dass das Glück immer direkt vor ihren Augen war, mit einem schwarzen Schirm…

„Kiss and Run“ ist ein mehrfach ausgezeichneter Film aus Deutschland. Zum einen gewann Maggie Peren mit ihrem Drehbuch bei der Berlinale im Jahre 2000 den Drehbuchpreis und zum anderen gewann der Film den Adolf Grimme Preis 2005.
Die beiden Hauptdarsteller Maggie Peren und Ken Duken agieren perfekt miteinander und sind auf jeden Fall eine gute Besetzung. Maggie Peren als leicht verzweifelte, aber doch nie hoffnungslose Videothekarin mit Schauspielambitionen und Ken Duken als neurotischer Macho mit vielen weichen Zügen.
In einer Gastrolle zu sehen, als hochnäsige Sonnenstudiobesitzerin, ist die aus dem Fernsehen bekannte Sonya Kraus.

So gut der Film auch sein mag, eine gute DVD-Ausstattung gehört immer dazu. Bei Bild- und Tonqualität gibt es auch hier nichts zu bemängeln, im Falle der Extras allerdings schon. Im Grunde gibt es eigentlich keine Extras. Das einzige was die DVD dabei zu bieten hat sind zwei Trailer für den Film, mehr nicht.

Fazit: Ein guter Film mit guten Schauspielern. Die DVD-Umsetzung lässt allerdings zu wünschen übrig. Keine Extras. Deshalb insgesamt nur mittelmäßig.

Sprachen: Deutsch
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 16:9
Laufzeit: 88 Min.

Freigegeben ab 12 Jahren gemäß Â§ 14 JuSchG



Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Brutalität:

Extras:

Gefuehl:

Bild:

Ton:

Humor:

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Infos:

Autor:

Peren, Maggie

Co-Autor:

Duken, Ken

Verlag:

Polyband

Erschienen:

01.09.2005

Kritiker:

Tobias Thieme (Tobit)

ISBN oder
ProduktID:

B0009WV3SW

FSK:

12

Laufzeit:

88 Minuten

Typ:

DVD

 

Lesung:

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