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Vampire 02: Sable Noir (Kritik)


Rezension von Cronn

Autor: Alcante; Ferey, Caryl; Jonquet, Thierry; Pierre Peliot

Momentan sind Vampire in aller Munde. Mehrere Verfilmungen widmeten sich den Blutsaugern der Nacht, u.a. die erfolgreiche „Twilight“-Filmserie nach den Bestsellern von Stephenie Meyer.
Sogar eine deutsche Filmproduktion reiht sich – hoffentlich – in die Erfolgssaga mit ein. Es ist „Wir sind die Nacht“, welcher weibliche Vampire zu den Helden des Films macht.
Doch über all diesen momentan im Blickfeld befindlichen Werken, die zumeist die Vampire als Teenie-Schwarm schildern, wird oftmals vergessen, was den Vampir eigentlich zu dem gemacht hat, was er einmal war: eine blutrünstige, machtbesessene Bestie.
Zumindest im Comic darf der Vampir das noch sein, wie die Comic-Book-Serie „Vampyres“ deutlich macht. Hierzulande wird die Serie unter dem Titel „Vampire“ in der Ehapa Collection herausgebracht.

Zum allgemeinen Inhalt der beiden Bände sei angemerkt, dass es sich bei „Vampire“ um ein interessantes Crossover-Projekt zwischen Literatur und Comic-Kunst handelt.
Verschiedene Autoren haben Storys rund um eine fiktive Stadt namens „Sable Noir“ geschrieben, in welcher der Vampirismus eine Renaissance erlebt.

Mit dem zweiten Band wird der harte Schritt des ersten Bandes fortgesetzt. Auch hier sind die Vampire keine Weicheier.
„Mörderische Seelen“ beweist dies, indem eine vampirische Art der Seelenwanderung beschrieben wird. Pierre Pelot (Text) und Matteo (Zeichner) zeigen dies mit düsteren Bildern.
„Unter die Haut“ geht einen anderen Weg und zeigt Vampire in der Hochglanz-Variante. Hier sind zwei Frauen auf dem beruflichen Weg nach oben und treffen auf merkwürdige Vampir-Herren. Caryl Férey lieferte die novellistische Vorlage, welche Guillem March in stylische Zeichnungen umsetzte.
„Das Wahre im Falschen“ heißt die dritte Story. Sie wurde von Thierry Jonquet erdacht und von Michel Durand gezeichnet. Sie ist die humorvollste Story aller Bände und zeigt, dass der Vampir-Glaube auch durchaus seine ironischen Seiten hat. Auf der Suche nach einer Inspiration trifft ein Schriftsteller auf den Vampirismus als Quelle, die sich aber anders als geglaubt entpuppt…

Wie schon beim ersten Band werden die Comics von Textstellen eingeleitet.
Auch diesmal sind Plotstruktur und Zeichnungen der Geschichten völlig gegensätzlich. Die dritte Story zerstört mit ihrem kruden Humor etwas von der Bissigkeit (sic!) der anderen, was dem Gesamteindruck etwas schadet.
Doch wiederum entschädigen die tollen Zeichnungen für den etwas gewöhnungsbedürftigen Inhalt.
Als Anhang gibt es einen Blick auf die Entstehung des Doppelbandes. Hier wird auch auf die Filme eingegangen, die entstanden sind. Diese zu sehen, würde die Erfahrung von „Vampire 1 und 2“ komplettieren.
Aber auch so ist der zweite Band gelungen. Zwar nicht ganz so kompakt und stimmig wie Band 1, aber immerhin noch so gut, dass es zu einer Kaufempfehlung reicht.


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Brutalität:

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Infos:

Autor:

Alcante

Co-Autor:

Ferey, Caryl; Jonquet, Thierry; Pierre Peliot

Verlag:

Ehapa

Erschienen:

01.06.2010

Kritiker:

Cronn

Sprache:

Deutsch

ISBN oder
ProduktID:

9783770433759

Seiten:

86

Preis:

19,95 €

Typ:

Hardcover (Comic)

 

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