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Die meisten Mädchen finden zwei Dinge sehr toll: Prinzessinnen und Pferde. Dem trägt Diana Kimpton Rechnung mit ihrer Reihe rund um – man kann es sich fast denken – die Pony-Prinzessin. Hat man sich in den ersten drei Bänden an Prinzessin Aurelia – für ihre Freunde Ella – und ihre Freundin Kate gewöhnt, so ist Ella nun wieder auf sich selbst gestellt, da Kate gerade ihre Eltern in irgendeiner Wüste besucht und nicht wie sonst bei ihrer Oma, der Schlossköchin, wohnt.
Ella ist fröhlich auf dem Weg zu ihren Ponys, als sie auf einmal von einer Dienerin gestoppt wird – ihre Eltern wären sehr böse und sie solle sofort vor ihnen auftauchen. Rasch eilt sie zu ihnen um sich einen Vortrag darüber anzuhören, sie möge nicht über ihren Lieblingsrasen reiten. Aber Ella hat das gar nicht gemacht, was ihre Eltern ihr schließlich glauben. Leider lässt das aber nur eine Möglichkeit zu: Eines ihrer Ponys ist ausgebrochen. Im Stall stehen aber alle vier Ponys fröhlich in ihren Boxen und laut Meg, der Stallmeisterin, waren sie auch alle nicht fort gewesen. Vorsichtshalber wird in der nächsten Nacht die Box des kleinen Ausbrechers Sonnentanz, der seine eigene Box öffnen kann, mit einer Klemme verschlossen. Aber dennoch sind am nächsten Tag noch mehr Spuren zu finden und der König droht der Stallmeisterin zu kündigen. Das kann Ella nicht zulassen und in ihren Augen gibt es nur eine Möglichkeit: Ein fremdes Pony muss auf dem königlichen Grundstück sein. Also schleicht sich Ella nachts heimlich in den Schlossgarten und schafft es tatsächlich mit zahlreichen Karotten das fremde Pony zu ködern und in eine Box zu bringen. Somit müssen ihre Eltern ihr glauben, doch leider verlangt ihr Vater auch sofort, dass man den Besitzer ausfindig macht und das Pony zurückgibt.
Die Geschichte ist einfach geschrieben, locker, lustig und gut zu verstehen so wie schon die anderen Bände. Ob man Ella nun bereits kennt oder nicht macht kaum einen Unterschied, da alles Nötige erklärt wird. Wobei im Grunde auch wirklich kein Hintergrundwissen nötig ist. Die Geschichte ist wieder einmal nur spannend, wenn man etwa acht Jahre alt ist, was ja aber auch genau das Alter des Zielpublikums und somit sehr passend ist. Die knapp 90 Seiten sind in zehn Kapitel unterteilt, was dafür sorgt, dass Mädchen ab acht Jahren problemlos mit dem Buch klarkommen und ein wenig lesen üben können, wenn sie nicht allzu viel lesen mögen oder aber einfach mehrere Kapitel lesen können. Die Schrift ist angenehm groß und die Sätze sind eher einfach ohne jedoch ausschließlich aus Hauptsätzen zu bestehen. Die zahlreichen Bilder tun ihr Übriges dazu, dieses Buch für Grundschüler interessant zu machen. Die schwarz-weißen Illustrationen sind auf durchschnittlich jeder zweiten Seite zu finden, wobei sie teils aus halbseitigen Bildern und teils aus kleineren Zeichnungen bestehen. Mal sind Szenen aus der Geschichte abgebildet, manchmal sind es auch nur einzelne Details wie Hufabdrücke am Boden oder eine offene Truhe mit herumliegenden Kleidern.
„Das fremde Pony“ ist ein weiterer aufregender Band rund um die Pony-Prinzessin. Mit Witz und Gefühl wird auch dieses Abenteuer dargestellt, welches genauso als Teil der Reihe wie auch als einzelnes Buch gelesen werden kann.
Gesamt:
Anspruch:
Spannung:
Brutalität:
Aufmachung:
Gefuehl:
Bild:
Humor:
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Produkte (Kimpton, Diana):Band 1: Sonnentanz r...ausBand 3: Im GeisterwaldBand 7: Ellas Ferien...uerBand 8: Rätsel im Schloss
Verlag:Egmont Franz Schneider Verlag
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Serie:
Die Pony-Prinzessin
Autor:
Kimpton, Diana
Co-Autor:
Gehm, Franziska (Übersetzer); Voigt, Silke (Illustrationen)
Verlag:
Egmont Franz Schneider Verlag
Erschienen:
01.07.2006
Kritiker:
Charly Koke
Sprache:
Deutsch
ISBN oderProduktID:
978-3505122217
Seiten:
92
Preis:
6,90 €
Typ:
Hardcover
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