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Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (Kritik)


Rezension von Joanna

Autor: Meyer, Stephenie


Aus der Reihe "Bis(s) zum ..."

Der Film „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ hat ähnlich wie Harry Potter einen Hype ausgelöst. Die Bücher verkauften sich scharenweise und kaum ein Mädchen im jugendlichen Alter weiß nicht, wer Bella und Edward sind. Nun erscheint der Film auch auf DVD, mit einigem an Zusatzmaterial, doch ist die Verfilmung wirklich gelungen?

Bella lebt eigentlich bei ihrer Mutter, ihre Eltern sind geschieden. Doch nun ist die Mutter frisch verliebt in einen Baseballspieler und geht mit ihm auf Tour. Für Bella heißt es nun zu ihrem Vater zu ziehen, in ein kleines verträumtes Städtchen, das statistisch gesehen die höchste Niederschlagsrate hat. Glücklicherweise kennt sie schon einige, die dort leben von den ehemaligen Besuchen her, aber sie lebt sich auch an der Schule schnell ein und lernt neue Freunde kennen. Die Tage vergehen und sie trifft auch auf Edward, der in ihrer Klasse ist. Sie ist von Anfang an fasziniert von ihm, die anderen Jungs interessieren sie kaum, doch er ist ihr gegenüber sehr komisch. Schon das erste Treffen scheint zu einem Desaster zu entgleiten, denn Edward stößt auf, als ob er fast brechen müsste. Die Tage danach fehlt er in der Schule und Bella macht sich Gedanken, warum er sich ihr so gegenüber verhält.
Als Edward wieder kommt ist er ihr gegenüber sehr interessiert, das wundert sie zunächst und sie findet ihn noch faszinierender als zuvor. Nach dem Unterricht vor der Schule passiert dann das unglaubliche. Ein Freund kommt mit seinem Auto ins Schleudern und rast direkt auf Bella zu. Normalerweise würde das ihren Tod bedeuten, doch plötzlich steht Edward neben ihr und kann den Wagen abbremsen. Das hinterlässt natürlich Spuren, denn die Seite des Autos ist völlig verbeult und Bella ahnt, dass Edward kein normaler Junge ist. Nach intensiver Recherche kommt sie hinter sein Geheimnis, und das der ganzen Familie Cullen, denn sie sind Vampire. Und so erfährt Bella auch, warum er anfangs so komisch zu ihr war. Furcht verspürt sie keine, denn sie ist mittlerweile sehr in Edward verliebt und glaubt ihm auch, dass seine Familie keine Menschen anfällt um ihr Blut zu trinken. Dennoch tauchen immer wieder Tote auf, in der Stadt müssen sich noch andere Vampire aufhalten, die sich Menschen gegenüber nicht so freundlich verhalten.

Ich muss gestehen, dass ich erst auf die „Bis(s) zum …“ - Serie aufmerksam gemacht wurde, als der Film in die Kinos kam. Zunächst wollte ich das Buch nicht lesen und auch den Film nicht sehen, doch jetzt wo er auf DVD erschienen ist, habe ich die Gelegenheit ergriffen und doch reingeschnuppert. Ich muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin und mich schon sehr auf die Fortsetzungen freue.
Bella wird als hübsches, aber zurückhaltendes Mädchen dargestellt. Sie ist ein typischer Teenager, der zwar nicht überaus beliebt ist, aber doch einige Freunde hat. Kristen Steward spielt die Rolle wunderbar und bringt auch das Aussehen mit, das man von Bella erwartet. Robert Pattinson spielt den Edward und auch diese Rolle ist gut besetzt. Sicherlich mag das Äußere immer Geschmackssache sein, aber Pattinson ist doch ansehnlich genug um einen „überirdisch schönen“ Vampir zu spielen. Zusammen geben sie ein wunderbares Paar ab. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Arbeit gut und mit der wundervollen Handlung und der verzaubernden Liebesgeschichte wird der Film zu einem Highlight.
Mich wundert es nun kaum, dass Mädchen ab 12 Jahren begeistert von Stephanie Meyers „Bis(s) zum ...“ - Reihe sind. Der Film hat wirklich alles, was ein Mädchenherz begehrt und auch die ein oder andere junge Frau lässt sich gern von der Geschichte mitreißen. Wichtig ist hier aber natürlich mal wieder differenziert von Buch zu Film zu schauen. Es ist eigentlich nie möglich ein Buch so zu verfilmen, dass es dem Original das Wasser reichen kann. So ist es auch bei diesem Werk. Wer also das Buch nicht kennt, der sollte sich zuerst den Film zu Gemüte führen und dann erst den Roman lesen. Umgekehrt kann es zu unerfüllter Hoffnung kommen. Dadurch lassen sich auch die teilweise schlechten Kritiken erklären, die eigentlich nur von Personen stammen, die auch die Bücher kennen und sich zu viel erhofft hatten.

Neben dem Film gibt es noch eine weitere DVD in der Box. Auf ihr befinden sich zahlreiche Extras. Darunter befindet sich ein Making-Of mit Kommentaren von allen Schauspielern, der Regisseurin und auch der Autorin. Zudem gibt es zahlreiche Musikstücke, die im Film verwendet wurden und natürlich erweiterte und rausgeschnittene Szenen. Die Synchronisation ist sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache vorhanden (5.1), Untertitel gibt es nur auf Deutsch. Die Extras sind nur im Original vorhanden, aber alle mit Untertiteln belegt.

Insgesamt lässt sich sagen dass der Film gut gelungen ist und auch diejenigen anspricht, die das Buch schon kennen, insofern sie nicht mit zu vielen Erwartungen heran gehen. Die Extras sind umfangreich und der Kauf der DVD lohnt sich durchaus auch für diejenigen, die noch keine eingefleischten Fans sind.


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Brutalität:

Extras:

Gefuehl:

Bild:

Ton:

Humor:

Links:

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Produkte (Meyer, Stephenie):
Band 1: Bis(s) zum M...uen
Band 4: Bis(s) zum E...cht
Bis(s) zum ersten So...ner
Breaking Dawn - Bis(...Ds)

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Infos:

Serie:

Bis(s) zum ...

Autor:

Meyer, Stephenie

Verlag:

Concorde

Erschienen:

01.06.2009

Kritiker:

Joanna

Sprache:

Deutsch

ISBN oder
ProduktID:

B001N2IKR4

FSK:

12

Laufzeit:

117 Minuten

CD Anzahl:

2

Typ:

DVD

 

Vorschau:

Rotersand + Sono
A Night with ROTERSAND + SONO



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