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Reservoir Chronicle, Band 5 (Kritik)


Rezension von Viktoria

Autor: Clamp


Aus der Reihe "Tsubasa, Reservoir Chronicle"

Ist es möglich, mit einem Gedächtnisverlust auch noch ohne Erinnerungen den weiter zu lieben, den man vor dem tragischen Ereignis geliebt hat? Oder muss man sich erst erneut ineinander verlieben? Dieser Frage hängt der Held von „Tsubasa. Reservoir Chronicle“ jeden Tag nach, denn seine Angebetete hat ihr Gedächtnis verloren und ihre Erinnerungen an ihn wird sie nie wieder erlangen, denn diese musste er dafür opfern, um seine große Liebe vor der Dunkelheit zu retten…

In einer Stadt verschwinden Kinder! Ob damit die alte Legende um die Prinzessin Emeraude wiederauflebt? Damals, vor langer Zeit, soll diese von einem Vogel eine wunderschöne Feder erhalten haben, die ihr unglaubliche Macht verliehen hat. Und als kurz darauf ihre Eltern starben und sie die Herrscherin wurde, liefen alle Kinder von Zuhause weg, um im Schloss zu leben. Und keines kehrte jemals wieder.
Nun scheint die alte Legende wiederaufzuleben – und ausgerechnet unsere Helden werden beschuldigt, in diese Sache verstrickt zu sein. Einzig der junge Arzt Kyle Londart ist freundlich zu den Neuankömmlingen und bietet ihnen sogar ein Quartier für die Nacht an. Doch ausgerechnet in dieser Nacht verschwinden wieder Kinder und auch Sakura ist wie vom Erdboden verschluckt.
Shaolan und seine verbliebenen Freunde ermitteln, wer denn hinter den Entführungen steckt und hoffen, so eine Spur von Sakura und den Kindern zu finden. Es gelingt ihnen das Geheimnis zu lüften und den Täter zu überführen, doch dabei geraten die Entführten in höchste Gefahr. Wird es unseren Helden gelingen, alle zu retten? Und wartet am Ende des Ganzen als Belohnung eine von Sakuras Gedächtnisfedern?

Das ganze Geschehen klingt ein wenig nach Krimi. Und ein Abstecher in dieses Genre liegt im fünften Teil von „Tsubasa. Reservoir Chronicle“ tatsächlich vor – Á la „Conan“ ermittelt und überführt Shaolan den Entführer. Aber dieser Genrewechsel ist typisch für diese Reihe von Clamp. In einem Band überwiegt der Comedyfaktor, in einem anderen herrscht tiefster Herzschmerz und im nächsten erwarten den Leser erbitterte Kampfszenen - sprich insgesamt ein sehr abwechslungsreicher Erzählstil. Es stört mich daran allerdings ein wenig, dass es an manchen Stellen so aussieht, als ob Shaolan als Held der Mangaserie scheinbar alles kann. Er ist nicht nur geschickt beim Kämpfen, sondern auch ein schneller Denker, der zudem das Herz am richtigen Platz trägt und für seine Liebe alles tun würde. Das ist einfach ein wenig zu viel des Guten. Zwar versuchen die Zeichner ihn ab und an ein wenig tollpatschig wirken zu lassen (das gelingt ihnen auch) und ihm ein Handicap zu geben, aber diese Tatsachen verdrängt man sehr schnell und man hat nur noch den perfekten Shaolan vor Augen. Und mit solchen Charakteren lässt sich manchmal recht schwer mitfühlen, denn sie sind einfach anders, als man selbst, der nun einmal den einen oder anderen Fehler hat. Konzentriert man sich aber mehr auf die rührende Liebesgeschichte, dann gerät Shaolans makellose Persönlichkeit in den Hintergrund und man achtet mehr auf das Zwischenmenschliche, als auf einzelne Figuren. So verliert auch dieser Band nicht das, was die Serie ausmacht und erwartet den Leser mit vielen Spannungsmomenten.
Auch sonst ist auch der fünfte Teil von „Tsubasa. Reservoir Chronicle“ wieder einmal äußerst gelungen, sei es nun von der geschichtlichen Entwicklung, dem Spannungsgehalt oder den wundervollen Zeichnungen her, der Band ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Insgesamt liegt hier eine gelungene Fortsetzung ganz im Stil der Vorgänger vor, die Lust auf noch viel mehr Abenteuer mit Shaolan und Sakura macht.


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Gefuehl:

Bild:

Humor:

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Serie(n):
Tsubasa, Reservoir Chronicle Comic

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Verlag:
Egmont Manga & Anime

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Infos:

Serie:

Tsubasa, Reservoir Chronicle

Autor:

Clamp

Verlag:

Egmont Manga & Anime

Erschienen:

01.10.2005

Kritiker:

Viktoria

ISBN oder
ProduktID:

978-3770464067

Seiten:

182

Preis:

5,00 €

Typ:

Manga

 

Clamp

Hinter Clamp steht eine vierköpfige Künstlerinnengruppe, die auch heute noch überwiegend unter Pseudonym auftreten, so wie deren Chefin Mokona Apapa. Sie besitzen in ihrem Heimatland Kultstatus und sind ein Garant für Erfolge - egal ob im Manga oder Anime.
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