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Hotel Elysium (Kritik)


Rezension von Gregor Mascher

Autor: Huff, Tanya; Danzmann, Dorothee (Übers.)


Aus der Reihe "Die Chroniken der Hüter"

Claire ist eine junge Frau, mit einem Hang zu Make-Up und ihrem Kater Austin. Ihre Familie besteht aus ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester, die Claire als sehr anstrengend bis nervtötend empfindet. Soweit ist Claire ein ganz normale junge Frau wie es sie zu tausenden auf der Welt gibt. Damit endet aber der Anschein von Normalität, denn Claire ist eine Hüterin, dazu da Lücken in der Welt, durch die das „Böse“ – wie auch immer es aussehen mag – einzudringen vermag, zu schließen oder auch zu bewachen, damit es sich nicht weiter ausdehnt, wenn eine Eindämmung nicht möglich erscheint. Auch Austin ist nur auf den ersten Blick eine einfache Katze, denn Austin kann sprechen. Als langjähriger Begleiter von Claire verfügt er über ein großes Wissen, nicht nur über Claire, sondern auch über die Phänomene, von denen Normalsterbliche nicht einmal ahnen, dass sie überhaupt existieren. In einem kleinen britischen Städtchen verschlägt es Claire an einem stürmischen verregneten Abend in ein Hotel mit dem klingenden Namen „Elysium“, den verwitterte Buchstaben am Eingang künden. In ebenso windschiefen Zustand wie die Buchstaben ist auch jenes Hotel, in dem Claire ursprünglich nur eine Nacht zu verbringen gedenkt, doch als sie am nächsten Morgen feststellen muss, dass sie Eigentümerin des alten Hauses geworden ist, ahnt sie dass irgendetwas in diesem Haus ganz und gar nicht stimmt. Nicht lange, da entdeckt sie in Zimmer Nummer Sieben eine schlafende Frau, deren Ausstrahlung alleine Austin die Haare zu Berge stehen lässt. Wer auch immer sie sein mag, so versteht Claire auf Anhieb, sie sollte besser nicht geweckt werden. In dieser Meinung ist sie nicht alleine: auch Dean, Mädchen für alles in dem Hotel und seit diesem Morgen Claires Angestellter, teilt diese Meinung, auch wenn Claire ihn nicht für voll nimmt, sich der maskulinen Ausstrahlung seines muskelbepackten Oberkörpers jedoch mehr als nur bewusst ist. Doch das ist nicht die Einzige Überraschung die Claire erlebt: die Hölle nistet im Keller des alten Gemäuers und mit der Zeit besuchen einige höchst seltsame Gäste das Hotel: angefangen von einer Vampirin, die in Nachtclubs singt, bis hin zu Zeus, dem Claire nur mit Mühe erklären kann, dass sein Auftauchen als Schwan in ihrer Badewanne seine Chancen nicht im Geringsten erhöht. Zu allem Überfluss versteht sich auch noch Hades bestens mit der Hölle und Dean ist eifersüchtig auf Jaques, das Hausgespenst, dessen Avancen Claire weitaus lieber sind als die des Göttervaters.

Der Roman lebt davon, dass gerade die Hauptfigur, nämlich Claire, keineswegs immer diejenige ist, die zuerst versteht. Im Gegenteil mehr als einmal sind es Austin, Dean oder Jaques, die den richtigen Gedanken haben. Wenn es endlich zum Showdown im alten Hotel Elysium kommt, treten Figuren auf den Plan, mit deren Eingreifen zu Gunsten der Welt wohl niemand gerechnet haben konnte. Tanya Huff ist mit ihrem Roman ein intelligentes humorvolles Werk gelungen, das Lust macht auf den mittlerweile erschienenen zweiten Band.


Wertung:

Gesamt:

Anspruch:

Spannung:

Brutalität:

Erotik:

Gefuehl:

Humor:

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Produkte (Huff, Tanya):
Band 1: Blutzoll
Band 2: Blutspur
Blutlinien
Blutpakt
Blutschuld
Hüte sich wer kann
Rauch und Spiegel
Rauch und Asche
Band 1: Blutzoll
Band 2: Blutspur
Blutbank
Band 3: Blutlinien
Band 4: Blutpakt
Band 5: Blutschuld

Verlag:
Feder & Schwert

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Infos:

Serie:

Die Chroniken der Hüter

Autor:

Huff, Tanya

Co-Autor:

Danzmann, Dorothee (Übers.)

Verlag:

Feder & Schwert

Erschienen:

01.05.2005

Kritiker:

Gregor Mascher

ISBN oder
ProduktID:

3935282885

Seiten:

431

Typ:

Taschenbuch

 

Huff, Tanya

Die kanadische Autorin wurde in Halifax geboren und lebt heute in Ontario. Sie hat bereits viele Fantasy und Urban Fantasy Romane verfasst, von denen einige auch schon auf Deutsch erschienen sind [mehr]




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