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Autor Thema: (Gedichte) Der Narr  (Gelesen 546 mal)
Haselnuss
Gast
« am: 04 Oktober 2005, 10:30:02 »

"HÖRT" oh Edles Volk, ihr hohen Herren und Edlen Damen.

Seht mich an, in euren walenden Gewändern.
So lacht ihr über mich, doch wisst ihr nicht.
Welche Macht und freiheit ich der Narr besitz.

So sag ich euch frei heraus, was ich seh.
Sag euch alles über euer, übles Maskenspiel.
"MIR" dem narr, habt ihr diese Freiheit Geschenkt.

Selbst der Hohe König erduldet meine sicht.
Ihr alle braucht mich, auch das ich euch die Zeit zerstreu.
Mit"MEINEM" ,Masken und Illusionenspiel.

Das Elemend des Feuers, beherrsche ich.
Staunend bewundert ihr mich.
Die Illusionen meiner Kunst, durschaut ihr nicht.

Ihr vertraut mir, und doch verabscheut ihr mich.
Ihr die hohen Adligen, sagt ihr habt die Macht.

Doch der Narr
Lacht, Lacht, Lacht.


Ja der Narr, der bin ich.
Doch weiss ich was ich bin.
Die Acht begleitet mich...

Augenscheinlich bin ich Nichts, Doch Innerlich...
Dort weiss ich viel, über Gaukelein.
So ist die Weissheit mein Gericht.

Ein Künstler, ja das bin ICH...
Ich Unterhalte dich!!!
Der Gaukler, ja das bin ich für dich.

Und doch ein Magier Innerlich.
Die Acht begleitet mich...
So ist meine Stellung, doch Sonderlich.

Frei macht sie mich, und doch bringt sie Verantwortung mit sich.
So werden meine Schellen noch lange Klingen.
Bis ich mich Entscheide, aus meinem Narrengewand heraus zu springen.


So Höre, über mein Gericht.
Der Narr, blamiert sich nicht.


Haselnuss
Gespeichert
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