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Autor Thema: Welche Autoren mögt ihr?  (Gelesen 5586 mal)
Julia
Kinder- und Jugendbuch, Comic
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« am: 14 Januar 2008, 13:36:05 »

Hier wollen wir darüber sprechen, welche Autoren ihr gerne lest und dabei ist es egal, ob es klassische Autoren sind, oder eben moderne.
Hat sich die Schreibweise des ein oder anderen verändert? Warum, was gefällt euch daran nicht oder sagt euch zu?
Welche Bücher rührt ihr nicht an? Warum?
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..denn sie sind nackt, aber Spiegel besitzen sie. Dahinein pressen sie uns, dünn wie ein Gedanke zwischen zwei Buchseiten- sofern etwas von uns bleibt

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Julia
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« Antworten #1 am: 14 Januar 2008, 13:42:18 »

Ich mach dann mal den Anfang.

Als Jugendliche habe ich sehr gerne Bücher von Wolfgang Hohlbein gelesen, angefangen mit Märchenmond, quer durch alle seine Jugendbücher.
Mit seinen Erwachsenenbüchern hatte ich von Anfang an Probleme, außer mit "Die Rückkehr der Zauberer", das fand ich gut.
Ich kann nicht genau sagen warum, aber die Handlungsweisen seiner Protagonisten gefallen mir nicht, außer eben in den Jugendbüchern, wo ich sie für verständlich halte.

Mit Ralf Isau geht es mir da genauso. Ich liebe seine Jugendbücher, die Neschan-Trilogie war einfach nur toll!! Aber die Bücher für Erwachsene sind einfach nicht gut! (obwohl ich auch Pala nicht gut fand und das hat er für Jugendliche geschrieben)

Von Markus Heitz fand ich fast alles gut, bis auf "die Mächte des Feuers". Das hab ich irgendwann zur Seite gelegt und wollte es nicht mehr lesen.


Ich mag ganz klassisch Goethe und Schiller, finde Hoffmann fantastisch und liebe alle Ergüsse von Eichendroff und Rilke. Russische Klassiker finde ich manchmal problematisch, weil zu viele davon erdrückend wirken, finde ich. Englische Literatu mag ich dagegen, Jane Austen ist toll und ihr "Stolz und Vorurteil" einfach nur zauberhaft.


Auf die Schnelle fällt mir nur eine Autorin ein, deren Bücher ich einfach schlecht finde: Jenny-Mai Nuyen. Ich kann mit ihrem Stil nichts anfangen. Meiner Meinung nach reiht sie Worte aneinander, die ihr bedeutsam erscheinen, ohne irgendeinen Hintergrund zu sehen. Das mag auch ein Talent sein, mich spricht es aber leider nicht an.
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« Antworten #2 am: 14 Januar 2008, 13:46:12 »

Aus aktuellem Anlass: Robert Bloch. Ein wirklich guter Autor, sowohl seine Romane, als auch seine Kurzgeschichten sind fantastisch.

Am liebsten mag ich aber die Klassiker: vor allem Nabokov ist wunderbar. Ich kenne niemanden, ser so mit Sprache umgehen kann wie er. Aber gerade russische Autoren gibt es viele gute, so Gogol. Einer der besten Autoren der absurden Literatur. Aber auch eher klassische deutsche Autorn, wie etwa Fontane, sagen mir zu. Dagegen mag ich Goethe oder Schiller nicht, mit denen kann ich wenig anfangen. 
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Sei niemals ununterschieden von dem, als was du jenen in dem, was du wärst oder hättest sein können, dadurch erscheinen könntest, dass du unterschieden von dem wärst, was jenen so erscheinen könnte, als seiest du anders!
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« Antworten #3 am: 14 Januar 2008, 13:49:49 »

Also mir fallen auf Anhieb zwei Autoren ein, die ich zu meinen Lieblingen zähle. Einer davon ist Raymond Feist mit seiner Midkemia-Saga. Finde ich einfach super. Der andere ist Markus Heitz.
Beim letzteren hat sich der Schreibstil schon verändert, aber das liegt auch daran, das er immer wieder zwischen den Genres hin und her springt. Mal ist es klassische Fantasy, mal Cyberpunkt (Shadowrun) dann wieder Dark Fantasy wie Ritus und Sanctum. Kommt halt ganz drauf welches Genre und weche Zeit. Ich finde ihn aber super, gerade deshalb, weil er sich so wandelt.

Angerührt hab ich bisher keine Historischen Romane und Thriller, aber das liegt eher daran, dass ich keine Zeit dafür habe.. Krimis lese ich auch selten, dabei mag ich sie ganz gern. Da kann ich also nicht sagen, dass ich sie nicht mag Wink

In den letzten Jahren habe ich überwiegend Fantasy gelesen und die Zeit erlabt mir momentan leider auch nicht mehr Genres. Es sei denn es ist ein Kinderbuch, dann kann ich es zwischen schieben.
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Julia
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« Antworten #4 am: 14 Januar 2008, 13:51:31 »

also von Schiller mag ich auch nicht alles. Sein erhobener Zeigefinger geht mir gelegentlich ganz schön auf die Nerven. Aber sein "Kabale und Liebe" fand ich zum Beispiel ganz toll, ich war hin und weg von dieser Geschichte!

Gogol find ich auch süß ^^
Von Nabokov hab ich nur Lolita gelesen und ich fands etwas mühsam. Gegen Ende hab ich mich durch die Seiten gequält und wollte es einfach nur fertig haben...
Welche Bücher von ihm magst du denn besonders? Dann könnte ich es ja nochmal mit einem anderen versuchen!
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« Antworten #5 am: 14 Januar 2008, 13:57:53 »

Welche Bücher von ihm magst du denn besonders? Dann könnte ich es ja nochmal mit einem anderen versuchen!

Pnin; König, Dame, Bube; Maschenka

Aber auch Lolita!
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« Antworten #6 am: 14 Januar 2008, 18:09:59 »

Wolfgang Hohlbein fand ich als Teenager auch immer toll! Aber irgendwann schien jeder Roman dem anderen zu gleichen - immer war es ein kleines Kind, was irgendwas Tolles vollbringen muss oder der die ganze Welt retten musst...
Und zu den Erwachsenenbüchern - Mit denen kann ich auch irgendwie nicht. Ich hatte Azrael und Videokill gelesen und Die Rückkehr der Zauberer angefangen, aber irgendwie hat mich das alles nicht so wirklich begeistert.
Einzige Ausnahme- "Die Templerin"; "Der Ring des Sarazenen" und Teil drei "Die Rückkehr der Templerin" - Die waren richtig gut!

Dann mochte ich damals die "Animorphs" von Katherine Applegate total gern genau wie Tina Casparis "Bille und Zottel".

Jetzt liebe ich eigentlich (fast) alles von Marion Zimmer Bradley. Ich hatte mit den Nebeln von Avalon angefangen und im Endeffekt so ziemlich alles verschlungen, was sie je veröffentlicht hat...^^

Tolkiens Bücher sind eigentlich auch immer zu empfehlen (ich hab schon von vielen gehört, dass die langweilig seien, aber ich find die einfach nur genial^^)

Zudem find ich Kerstin Giers Bücher einfach nur zum Totlachen^^


naja, man sieht schon^^... Ich mag eigentlich jeden zweiten Autor... Wink  Grin  Roll Eyes

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Jens
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« Antworten #7 am: 14 Januar 2008, 18:28:18 »

Tolkien finde ich langweilig. Hohlbein mag ich auch nicht sehr, was ich von ihm kene war nicht so originell und überzeugend geschrieben.
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« Antworten #8 am: 14 Januar 2008, 18:57:45 »

Tolkien finde ich auch langweilig.. irgendwer sagte zu mir, dass er das Karl-May Syndrom hat (ich kenne Karl May nun leider nicht). Auswirken soll es sich dadurch:
100 Seiten Landschaftbeschreibung, ach, schau! Da ist ein gesprochener satz! Jetzt passiert was! .. ja, wieder 100 seiten Landschaftsbeschreibung...

Den kleinen Hobbit and ich okay, HdR den ersten Band hab ich 4 Monate dran gesessen, während ich den zweiten und dritten in jeweils einer Woche gelesen hatte. Kult ist HdR trotzdem und die Geschichte mag ich auch Wink
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330117216
« Antworten #9 am: 14 Januar 2008, 19:30:15 »

Ich hab den mehrmals gelesen und regelrecht verschlungen...

ok, wenn er dann mal wieder mit seinen Lieder und Sagen ankam, dann hab ich die auch geschickt übersprungen, so wie auch alzu langatmige Landschaftsbeschreibungen, aber sonst fand ich den richtig gut, wie gesagt^^
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FlyingStyle
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Ich bin ich!


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« Antworten #10 am: 14 Januar 2008, 21:38:05 »

Ich mag Michael Ende besonders gerne.
Seine lyrischen Texte sind so vielschichtig und berühren mich ganz tief.
Ich bezeichne ihn als eine Art "Seelenvater" von mir.
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~ Ich rezensiere: www.meine-rezensionen.de ~
Shura
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« Antworten #11 am: 14 Januar 2008, 21:47:09 »

Ich mag sehr gerne Böll und Remarque..von letzterem besonders das Buch: die Nächte von Lissabon..die Geschichte fasziniert mich immer wieder..

ansonsten verschlinge ich eigentlich alles, was spannend klingt..mit Ausnahmen von Fantasy oder Sci-Fiction..damit kann ich nüx anfangen..

Russische Literatur lese ich gerne ohne Zeitdruck und lasse sie auf mich wirken, nach Klausurenphasen ist es wirklich Erholung pur..ich finde, irgendwie schaffen es russische Autoren besser mit der Sprache um zu gehen..

Puschkin mag ich ganz besonders, aber auch Gogols " Bube, Dame, Bube" ist toll..oder Tolstoi..

Krimis mag ich nur bedingt..also wenns nen guter skandinavischer ist, dann sehr gerne, aber gegen deutsche Krimis hab ich irgendwie etwas...und russische Krimis sind toll..Polina Daschkowa schreibt einfach irre gut..die Bücher verschlinge ich an einem Tag.. Smiley

Klassik lese ich nur, wenn ich muss und dann bin ich meistens sehr begeistert..ich fand während der Schulzeit Goethe, Schiller und Fontane toll..oder aber jetzt während des Studiums die antiken Klassiker: Aischylos, Sophokles, Platon..jaa..doch das bringt mal Abwechslung und der Stil ist teilweise gewaltig..
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Julia
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« Antworten #12 am: 14 Januar 2008, 22:05:41 »

mit Tolkien kann ich auch nichts anfangen, obwohl ich den kleinen Hobbit mit 12 echt toll fand...aber die Herr der Ringe Bücher hab ich auch irgendwann aufgegeben.

Fontane les ich wenn es sein muss. Effie fand ich gut, den Rest langweilig.

Ich finde es immer lustig wenn Leute behaupten, dass die rissischen Autoren gut mit der Sprache umgehen können. Ich denke mal ihr lest die auf Deutsch oder? Da fände ich interessant was ihr im Original dazu sagen würdet, denn bei einer Übersetzung, egal wie gut sie ist, geht immer irgendwas verloren, wird verdreht oder sonstwas...das hab ich einfach schon zu oft festgestellt...
Zudem kommt es sehr auf die Geschichte und den Autor an, ich mag nicht alles an russischer Literatur und finde auch keineswegs alels gleich gut.

Dafür mag ich deutsche Krimis und amerikanische Thriller (auch wenn die alle irgendwie ein Patenrezeot für einen Thriller haben, weil die immer gleich verlaufen).


Michael Ende ist ein schwieriges Thema finde ich. Er ist einer DER Klassiker und jeder sollte mal was von ihm gelesen haben. Die unendliche Geschichte fand ich noch am schlechtesten von ihm, ehrlich gesagt. Der zweite Teil des Buches ist doch einfach nur stinklangweilig (das ist ausdrücklich nur meine Meinung!!) aber richtig daran erinnern kann ich mich nicht, da ich kein zweites Mal versucht habe dieses Buch zu lesen.
Und passiert ist dabei leider auch nichts. Ich hab die ganze Zeit erwarte, dass da was passiert, leider hat nichts geleuchtet, ich war nicht in einer anderen Welt oder sonst was...hat mich damals irgendwie echt enttäuscht ^^"
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« Antworten #13 am: 14 Januar 2008, 22:10:00 »

Russische Autoren haben häufig, so finde ich, einen sehr guten Umgang mit der Sprache. Manche kenne ich auch im Original, etwa Bunin oder Puschkin, und da gilt das genau so.

HDR hatte ich mal auf Englisch gelesen, fand die Geschichte aber einfach sehr schleppend...

Wer auch noch Klasse ist ist Thomas Mann, vor allem "Buddenbrocks" und "Der Zauberberg".

@ Shura: "Bube, Dame, Bube" von Gogol? Huh

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Shura
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« Antworten #14 am: 15 Januar 2008, 09:28:58 »

nee natürlich net..das kommt davon, wenn ich denke, nach 7 Stunden Klausurlernen noch was ordentliches schreiben zu können..*schäm*..meinte König, Dame, Bube von Nabokov..oh man..^^..also nüx da mit Gogol, ich war verwirrt...für Puschkin hab ich mal ein Buch entdeckt oder war es in einem Forum?..ich weiß es net mehr ganz genau, ehrlich gesagt, auf jeden Fall gabs dort den russischen Text und die deutsche Übersetzung ne Seite später..aber weil ich ja mal mit Russisch angefangen habe und ganz motiviert war, habe ich mir den Spaß gemacht und nen bissel übersetzt..hat natürlich ust lange gedauert, aber ich fande, es hat sich gelohnt..ich mag das Russische von ihm genauso gerne, wie die deutschen Übersetzungen..

Auf Englisch hab ich mal Club der toten Dichter gelesen, das fand ich sogar besser als auf Deutsch..
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