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Autor Thema: [Leseprobe] Das "gehoben sozialisierte" Quadrat  (Gelesen 5855 mal)
Lars
Redaktion
*
Beiträge: 4


« am: 08 Juni 2007, 03:29:13 »

Da es etwas länger ist, werde ich es mal unterteilen...


Einführung

Jeder von uns kennt Klischees und begegnet ihnen regelmäßig, wenn nicht sogar täglich.
Sie richten sich gegen oder anders gesagt, „beschäftigen“ sich mit versch. Alters- und Randgruppen, so genannten Subkulturen. Es gibt darüber hinaus aber auch Klischees, die sich mit Ländern/ Völkern „beschäftigen“.
Beispiele:
Alle Italiener essen Spagetti; Deutsche sind Kartoffelfresser oder ein typisch bayrisches „Bild“ wird sehr gern mit der Bundesrepublik in Verbindung gebracht; Schweinshaxe, Sauerkraut und Bier.
Ein jeder kennt mehrere Dutzend von ihnen und wendet diese auch an.

Zurück zu den Subkulturen. Anstelle dieser kann man auch den/die Begriff(e) benutzen, wie z.B. Bande, Gruppe, Gemeinschaft, Verbindung, Verein etc.
Es gibt viele davon, speziell Jugendliche und junge Erwachsene sind teil von ihnen.
Sie dienen dazu eine eigene Persönlichkeit und eine eigene Ideologie zu entwickeln.
So folgen bei wenigen Subkulturen aktive Proteste, wobei die meisten eher den „passiven Widerstand“ bevorzugen.
Nicht immer sind sie politischer Natur, sondern bevorzugen u.a. auch ein gemeinsames Interesse, Religion und  versch. Philosophien.

Mit Subkulturen werden oft Klischees in Verbindung gestellt, z.B. ein schwarz gekleideter Mensch mit langen Haaren hört „Heavy Metal“ oder ist sogar „Satanist“.

Aber woran liegt dies, wer bestimmt so etwas, wer erschafft Subkulturen und Klischees?

Wir alle haben eines gemeinsam; wir alle werden sozialisiert.
Die einen wehren sich um so mehr dagegen, die anderen umso weniger.
Die Sozialisation, also die „Verfassung“ des heutigen (modernen) menschlichen Miteinanders.
„Jeder bekommt ein Programm über die Neurosen eingespielt, und dies auf mehrere Jahre hin, damit die Gesellschaft funktioniert.“
Die Programme, die Fehler aufweisen oder gar mit einem Virus infiziert sind, werden weggesperrt und unter Verschluss gehalten oder werden Mundtot gehalten, obwohl diese „fehlerhafte Programme“ Menschen wie du und ich sind.

-
Zum einem sorgt die Sozialisation dafür, dass die Welt „funktioniert“, damit wiederum die Regierungssysteme funktionieren, sei es eine Demokratie, sei es der Kommunismus oder eine Diktatur.
-

Auch manche Subkulturen gehören zu „fehlerhaften Programmhaufen“, die in sich eine andere Funktion als die reine Funktionalität sehen.
Als eine Art der gesellschaftlichen Abwertung sind Klischees ein beliebtes Mittel.
Ein einfaches und für jedermann verständliches Mittel, auch wenn nicht ein jeder Einsicht darin hat, dass es ein Mittel ist.
So baut man eine Grenze, eine Hemmschwelle zu „nicht-funktionalen“ auf.
Egal wie alt dieses Mittel ist und wird, es wird weitergegeben durch die natürliche Gabe an des Menschen, des Nachahmens und des „Nachplapperns“; die Sozialisation.

-
Zum anderen kann die Sozialisation ein Käfig für den Dummen und für den Klugen sein.
Höher hinaus zu wollen, zum überdenken und überlegen, einer (heute noch) unvorstellbaren zukünftigen Ebene menschlichen Denkens und Lebens.
-

Ist etwas so wie es ist,
weil jemand sagt das es so ist,

Stimmt etwas so wie es ist,
weil jemand ein Buch darüber geschrieben hat,

oder weil wir uns damit einfach abfinden und es so hinnehmen?
Gespeichert

Die Qualität deiner Gedanken bestimmt die Qualität deines Lebens.

Gruß,
Lars
Lars
Redaktion
*
Beiträge: 4


« Antworten #1 am: 08 Juni 2007, 03:57:30 »

TEIL 2, fängt bei der Einführung an....weiter runterscrollen Smiley
manche Stellen habe ich gekürzt bzw. sind unvollständig...

„Renten- Generation“ vs. „Rebellen- Generation“

Die größte Distanz des Kompromisses und der Akzeptanz/ Abfindung müssen wohl die „Kinder“ und die „Großeltern“ unserer Gesellschaft überwinden.
Sei es bei Modetrends, Musikgeschmack, die Lebenseinstellung bzw. Lebensführung, Emanzipation, „die 3 K´s“ (Küche, Kinder, Kirche), Eheschließung oder die berufliche Karriere; all dies sind „Themen“ oder eher „Konflikt- Themen“.
Aber warum ist das so oder wie kommt es dazu?
Der Mangel an Toleranz und Akzeptanz spielt hier eine Rolle und der Respekt gegenüber dem Menschen, nicht gegenüber dem Alter!

Immer wieder hört man:
 „Was willst du mir eigentlich erzähln!? Ey, hab mal Respekt vor dem Alter!“
Hierbei ist:  Alter = größer als deins.

Laut diesem Beispiel würde "jeder Mensch" mindestens einmal in seinem Leben, sofern dieser alt genug wird, respektvoll behandelt werden.
Sehr altmodisch mit dem "Respekt vor dem (kalendarischen) Alter".
Hingegen das "soziale/ biologische hohe Alter" wird als Belastung angesehen, sprich; es wird meist mit Rentnern assoziiert. Und die kosten schließlich Steuergelder...[darauf gehe in nun nicht näher ein]

Heute "respektiert" man "jemanden", wenn er "das große Geld gemacht" hat oder wenn dieser regelmäßig "Gewichte stemmt".
[...]

Durch die Entwicklung/ Verschiebung von Werten kann man beobachten, dass der Respekt vor dem (hohen) Alter keine Beachtung mehr findet.
Vielleicht ist das die Konsequenz aus der "Weiterschreitung der Psychologie".

Beispiel:

- 45 jähriger Mensch; im Kopf den Entwicklungsstand eines 32 jährigen

[...]
Ein rein gesetzliches, menschenwürdiges Leben reicht nicht aus;
der Umgang mit uns selbst und der Gesellschaft muss auch menschenwürdig werden.
[...]

Sozial- kommunikative Defizite der Sozialisation

Defizit der Sozialisation im Verständnis für die natürliche Weiterentwicklung der nachfolgenden Generationen im Bereich der endogenen Persönlichkeitsstrukturen und den exogenen, unaufhaltsam weiterentwickelnden Bedingungen/ Faktoren und des generationsbedingten Verständnisgefühls.

Klischees werden bei dem Durchschreiten der Sozialisation durch die Agenten der Sozialisation nicht abgebaut/ abgeschwächt.
Im Gegenteil werden diese aufrechterhalten, verstärkt oder es werden neue Klischees aufgebaut und sozialisiert.
Allein durch eigene Erfahrungen eines Individuums können abgebaut werden, dennoch handelt es sich hierbei um eine Minderheit.
[...]
Gespeichert

Die Qualität deiner Gedanken bestimmt die Qualität deines Lebens.

Gruß,
Lars
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