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Autor Thema: Esst ihr eigentlich Fleisch?  (Gelesen 2829 mal)
Julia
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« am: 10 Januar 2010, 14:00:40 »

Ich bin ein sogenannter Hackfleischvegetarier. Oder auch das, worüber sich viele Menschen aufregen und sagen: Nicht richtig dies und nicht richtig das, wer soll denn da mitkommen?
Für mich bedeutet es, das ich Hackfleisch esse, solange es keine Brocken sind, auf denen ich herumkauen muss. Ein Stück Fleisch esse ich nicht, ein Salamibrot dagegen alle paar Wochen schon. Fleisch schmeckt mir nicht. Ich kann die Putenstreifen in meinen Salat einwickeln, dann schmecke ich es kaum, muss aber mit Bedacht kauen und versuche solch eine Situation immr zu vermeiden, ein Schnitzel kann ich nicht in die Pommes wickeln, also esse ich es nicht. Der Geschmack von Fleisch lässt mich würgen und das Geräusch, wenn man auf eine Sehne/Knorpel, was auch immer, trifft, finde ich einfach nur eklig.
Ich bin kein Fleischesser, weil es mir nicht schmeckt.
Es ist schwierig vegetarische Gerichte zu finden, wenn man ausgeht um zu Essen. Es gibt Salate, aber mal ehrlich, wer möchte in solch einem Fall denn Salat essen? Ein Gemüsegericht mit Gemüseburgern. Beides nicht der Burner und ich recht unzufrieden. An Weihnachten gab es Braten, Soße, Salat und Brot. Ich habe Soße mit Brot und Salatbeilage gegessen. Klar wird man davon satt, aber es ist ärgerlich dann zu hören "du kannst ja wohl einmal im Jahr Fleisch essen". Wenn mir nicht schmeckt, esse ich kein Fleisch, ich bin keine 5 mehr, sodass man mich zwingen könnte meinen Teller leer zu essen. Diese Einstellung ärgert mich.

Wie sieht es denn bei euch aus? Esst ihr Fleisch? Warum oder warum nicht?

Und ich finde übrigens diesen Artikel recht interessant, auch wenn der noch ein Stück weiter geht ^^
http://www.sueddeutsche.de/leben/264/499540/text/
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« Antworten #1 am: 10 Januar 2010, 15:16:24 »

also ich es hackfleisch, nach möglichkeit aber nur vom Schwein...

Schnitzel usw. esse ich auch, aber nur, bis ich auf einen Knorpel gebissen habe oder eine Vene sehe (grad im Hühnchen kommt das ja oft vor..) dann ist es mir für ein paar Wochen auch vergangen...

Ich mag Hühnchen und Pute...

rind esse ich nicht so gerne, schmeckt mir nicht..auf nem cheeseburger wird es allerdings gedulded ;-)

SO oft essen wir eigentlich kein Fleisch und wenn, dann nur Hack, Bratwurst, mal nen Schnitzel oder Pute/Hühnchen...Rouladen und Gulasch gibt es soooooooooo selten, da mach ich lieber was mit Hack,,


bin da also fast genauso "komisch", wie du  Wink

Ich sortier auch beim Gulasch das Rind raus...das nervte meine Mama immer tierisch  Grin das fing zur Zeit von BSE an..da war ich 12/13 und fand die Vorstellung ecklig und dann immernoch die Sprüche "lasst euchs BSE schmecken" und so wirklich gemocht habe ich es vorher schon nicht...soll die Kuh mal lieber Milch geben, da hab ich mehr davon :-)


und FETT finde ich so *würgs* da is bei mir der Appetit auch schnell weg und wenn ich knispeln muss, um ans Fleisch zu kommen...So gab es weihnachten für mich von dem Gockel die brust (da da keine Knochen dran sind)...


Wenn wir essen gehen, dann suche ich häufig nach Fisch und Nudelgerichten..da macht man kaum was verkehrt... Und Nudeln gibts doch fast überall und sei es, dass es das Kindermenü ist..


Gemüse mag ich nicht so wirklich, wenn es gekocht und weich ist..ich ess es lieber als Salat, frisch und knackig...Spinat mag ich, den isst mein Freund nicht Shocked das is echt zum verzweifeln manchmal bei uns...



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Jens
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« Antworten #2 am: 10 Januar 2010, 15:51:28 »

Ich bin seit sieben Jahren (oder länger?) echter Vegetarier. Esse also nicht einmal Hackfleisch und würde auch nichts essen, was mit Fleisch gekocht wurde (etwa Saucen oder so). Vegetarische alternativen stellen da kein großes Problem dar, zumal ich auch viele Leute kenne, die selbst Vegetarier sind. Gemeinsam zu essen ist somit unproblematisch...
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« Antworten #3 am: 10 Januar 2010, 16:09:22 »

Beimir ist es so, dass ich eigentlich alles esse und ich esse auch hin und wieder gerne Fleisch, allerdings mag ich Schwein am wenigsten und verzichte so gut es geht auf rotes Fleisch. Hack kommt bei mir selten auf den Tisch, Roulladen und Gulasch gibt es selten, ca. 1 Mal im Jahr jeweils. Hühnchen und Pute hingegen öfter und auch Ente kommt regelmäßig auf den Tisch (allerdings auch nur zwei Wochen oder seltener) Fisch hingegen gibt es oft, 1-2 Mal die Woche ist so die Regel. Ich esse allerdings auch sehr gerne Tofu, das kommt auch ein bis zwei Mal die Woche auf den Tisch!
Grob gesagt: Schwein so gut wie nie, Rind nur alle halbe Jahre, Geflügel im Schnitt zwei Mal im Monat, Fisch öfter.

Momentan bin ich allerdings auch dabei die Ernährung etwas umzustellen, was Schwein und Rind angeht wird sich nicht viel ändern, ich finde das ist annehmbar, was Geflügel angeht hingegen wird es wohl etwas seltener werden, dafür bleibt fisch aber zwei mal die Woche auf jeden fall drin.
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Jo
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« Antworten #4 am: 10 Januar 2010, 16:58:02 »

Huhu,

ich bin seit meinem 12. Lebensjahr Vegetarier und habe seitdem einen großen Bogen um Fleisch und Fisch gemacht Smiley.
Inzwischen sind meine "Essgewohnheiten" auch totale Normalität und auch mein Freund isst mehr oder weniger kein Fleisch mehr, da wir immer zusammen kochen. Allerdings nicht, weil ich das nicht mag, sondern weil er es selber auch nicht sonderlich vermisst.

Auch wenn ich verreise oder woanders esse, ist es nicht sonderlich problematisch. Irgendwas finde ich immer... störend ist nur, wenn mich andere Leute dann richtiggehend mitleidig anschauen und mir irgendwas andrehen wollen, weil es ja "so gesund" ist oder "so gut schmeckt".
Letztes Jahr in Südafrika gestaltete sich die Sache aber mit der Zeit wirklich schwierig, da die Leute dort wirklich fast nur Fleisch essen. Und 8 Wochen lang nur Pap essen ist auch nicht das Wahre *lach*.

Liebe Grüße und schneit nicht ein, Jo
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Julia
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« Antworten #5 am: 10 Januar 2010, 17:36:57 »

ich hätte vielleicht erwähnen sollen, das ich zusätzlich Neurotermitis habe und dementsprechend aufpassen muss was noch so alles in den Gerichten drin ist und in nicht allen Restaurants kann man diese Zusätze entfernen.
Ohje die Sprüche á la "du weißt gar nicht, was du dir entgehen lässt" kenne ich zur Genüge ^^
Fisch gibt es bei uns zu Spinat. Ich esse nahezu alle Gemüsesorten, Rosenkohl mag ich nur, wenn ich in Stimmung bin, ansonsten gibt es aber außer Artischocken alles von Aubergine bis hin zu Zucchini. Ich liebe zudem Obst und Salate.
Stefans Mama ist immer ganz geschockt, wenn ich sage, das wir uns manchmal "nur" Salat machen, denn "davon wird man ja nicht satt".
Ich fülle meinen Salat aber immer mit Mais, Bohnen, Feta und dergleichen an, dann reicht der den kompletten Tag und man vermisst auch nichts.
Finde ich ja toll, das so viele von euch nicht viel Fleisch essen.
Seitdem ich mit Stefan zusammen bin, isst er auch weniger Fleisch, inzwischen ist er auf Meeresfrüchte umgestiegen und schmeißt sich davon welche in die Pfanne, wenn er sich etwas kocht, Fleisch muss es nicht mehr sein. Finde ich klasse!
Ich muss sagen, das ich ab und zu Appetit auf Wurst habe und dann mach ich mir ein Wurstbrot. Auf Fleisch wie gesagt nicht, also auf die Fleischstücke.
Meine Mutter kauft immer Rinderhack, dementsprechend haben wir also Rind zuhause. Pute esse ich gelegentlich auf dem Brot, aber viele Wurstsorten wie Schinken und dergleichen haben manchmal rote Flecken und dann kann ich das nicht mehr essen. Auch wenn ich mal ein Knochenstück erwische oder etwas, das ein Knochenstück sein könnte ist es bei mir rum. Blutwurst möchte ich niemals probieren, ich fand es zwar immer total interessant, wenn sie bei "Michel aus Lönneberga" selber Blutwürste gemacht haben, aber ich habe mir damals schon geschworen, das ich sowas niemals essen möchte.
Ich habe keine Probleme mit dem Essen an sich, satt wird man heutzutage, es gibt das ganze Jahr über Gemüse, Nudeln, Kartoffeln und dergleichen. Tofu mag ich nicht unbedingt. Mit der richtigen Sauce ist es in Ordnung...glegentlich, aber im Grunde schmeckt mir Soja um Klassen besser.
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Marcus
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« Antworten #6 am: 10 Januar 2010, 17:37:49 »

FLEISCH!!!
In annährend allen Variation, Formen und Farben. Von der ordinären Currywurst über Schnitzel oder Steak bis hin zu leckeren Braten. Allerdings nach Möglichkeit nicht aus dem Supermarkt sondern direkt frisch vom Metzger oder Fischhändler.

Ob das Rohmaterial dabei von Säugetier, Federvieh, Fisch oder Wirbellosem kommt ist mir relativ egal.
Muss ich zwar nicht täglich haben, aber spätestens nach drei/vier Tagen Tofu und Gemüse fange ich an zu streiken und will totes Tier auf dem Teller.  Grin
« Letzte Änderung: 10 Januar 2010, 17:40:58 von Marcus » Gespeichert
Melanie
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« Antworten #7 am: 10 Januar 2010, 18:04:49 »

FLEISCH!!!
Grin Hier auch. Ich kann zwar gut ohne und esse es auch nicht täglich, aber grundsätzlich mag ich Fleisch. Innereien esse ich nicht, Wild umgehe ich zu 99%, weil es mir nicht schmeckt. Und ich pule nicht gerne herum, also fällt sowas wie grüner Hering oder Schweinshachse auch nach Möglichkeit aus.
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Winnie
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« Antworten #8 am: 10 Januar 2010, 18:08:04 »

 Innereien esse ich auch nicht

Julia: Fisch, Spinat-käsesauce und Nudeln..ein Gedicht!!!Freund mag den Spinat nicht und daher muss ich das immer kochen, wenn er mal nicht da ist..*seufz*

Nur Salat gibts bei uns auch oft und reicht dicke zum abendbrot oder mittag aus...
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Joanna
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« Antworten #9 am: 10 Januar 2010, 18:20:03 »

Oh, ich mag auch Innereien, Leber, Hühnerherz, finde ich echt lecker. Ich mag auch eine spezielle Suppe die aus einer halben Tasse Entenblut gemacht wird (polnische Blutsuppe). Die Vorstelung mag echt ein wenig... grenzwertig... sein, aber hinterher schmeckt und sieht man es nicht und die Suppe ist echt lecker ^^ (sowas gibt es bei uns allerdings alle paar Jahre, schon eine recht lange Weile her, als ich das das letzte mal essen durfte, das muss schon 10 Jahre her sein ca.)
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Melanie
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« Antworten #10 am: 10 Januar 2010, 18:33:59 »

Bei Blutsuppe würd ich wohl dankend passen. Mein Vater erzählte immer über die Blutsuppe in seiner Kindheit. Bis es ihm einmal als Erwachsener serviert wurde und er plötzlich doch keinen Appetit mehr darauf hatte.  Cheesy
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Joanna
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« Antworten #11 am: 10 Januar 2010, 18:42:07 »

*grins*
Auf polnisch heißt sie "Czarnina" was soviel wie "Schwarzsuppe" bedeutet. Von der Färbung ist sie auch dunkel. Das letzte Mal habe ich sie tatsächlich 2001 gegessen, als ich in Polen war mit meinem damaligen Freund. Dem haben wir nicht gesagt, was es ist, erst hinterher, nachdem er gesagt hat, dass sie total lecker war ^^ Nochmal essen würde er sie glaube ich nicht, jetzt wo er weiß, wie sie gemacht wurde.
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« Antworten #12 am: 10 Januar 2010, 19:19:01 »

Bei meinem Vater hieß das "Schwarzsauer", passt ja dazu. Austricksen ist gemein, ich hätt dir was erzählt  Grin
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Winnie
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« Antworten #13 am: 10 Januar 2010, 19:34:46 »

ich glaub mir wird schlecht... Lips Sealed
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« Antworten #14 am: 11 Januar 2010, 11:18:51 »

Ich esse Fleisch, allerdings bin ich bemüht, dass es nur Bio ist. Aus Tierschutzgründen. Dass Tiere für mich sterben finde ich nicht schön, aber in Ordnung. Leiden sollen sie deswegen aber nicht! Das Fleisch „nicht aus dem Supermarkt sondern vom Metzger“ zu holen, halte ich für fragwürdig. Als Erklärung kommt dann meistens „Da weiss man, wo’s herkommt.“ Ja wo kommt’s denn her? Schon mal da gewesen? Die Betriebe angeschaut? Die Schlachtung angeschaut? Dass es aus der Region kommt, heißt doch nur, dass die Transporte nicht übermäßig lang waren. Aber die Haltung ist bei konventionellem Fleisch immer gleich: Mastvieh in Ständerhaltung und den entsprechenden Pendants. Dem Tier bringt es also gar nichts.

Gehe ich Essen, bestelle ich meist vegetarisch, außer es wird gesagt, dass es Biofleisch ist, dann so gut wie immer Fleisch.

Fisch ist gerade etwas schwierig nach dem kürzlich erschienen Greenpeace-Bericht. Seelachs und Rotbarsch zum Beispiel soll man ja nicht mehr kaufen, dementsprechend schaue ich vor dem Einkaufen kurz ins Internet und suche nach Alternativen. Allerdings gibt es bei uns auch nur ganz selten Fisch.
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