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Autor Thema: Michael Jackson, der King of Pop gestern gestorben  (Gelesen 3235 mal)
Joanna
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« am: 26 Juni 2009, 08:45:42 »

Kurz vor seiner Comeback-Tournee starb der Kind of Pop im Alter von 50 Jahren in Los Angeles. Er erlag einem Herz-Kreislauf-Stillstand, Wiederbelebungsversuche sind Fehlgeschlagen. Am gestrigen Nachmittag (Ortszeit) wurde er im Krankenhaus schließlich für tot erklärt.

Bereits mit 13 begann seine Solokarriere, erfolgreich war er aber auch schon vorher mit den Jackson Five. Thriller brach alle Rekorde und war das erfolgreichste Album aller Zeiten. Insgesamt wurden von Michael Jackson schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft.
Skandale um den King of Pop gab es während seiner Karriere zu genüge. Begonnen bei den Schönheitsoperationen, die er abstritt über die angeblichen sexuellen Missbrauch minderjähriger Kinder im Jahr 93 und 05, von denen er freigesprochen wurde. Michael Jackson ist die bekannteste Perönlichkeit auf Erden, es wird sogar behauptet, er sei bekannter als Jesus Christus.

Seine Tournee sollte am 13. Juli starten, vorgesehen waren 50 Konzerte, die schon binnen Minuten ausverkauft waren. Sowohl vor dem Krankenhaus als auch vor seinem Haus versammelt sich bestürze und trauernde Fans.

Jacko war zwei Mal verheiratet und hinterlässt drei Kinder.
« Letzte Änderung: 26 Juni 2009, 08:47:34 von Joanna » Gespeichert
Noelle
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« Antworten #1 am: 26 Juni 2009, 08:57:19 »

Sprachlos....
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"Schon immer wollten Menschen der Erde entfliehen: Erfinder,
Konstrukteure, Piloten, Astronauten - weit über die Wolken hinaus, auf den Mond, tief in den Weltraum hinein. Und schon immer waren andere früher dort: Phantasten, Träumer, Geschichtenerzähler, Geschichtenleser."
(Hans Manz)
Julia
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« Antworten #2 am: 26 Juni 2009, 09:03:15 »

habs vorhin in den Nachrichten gesehen, da dachte ich auch "mh, hups, der wollte doch jetzt seine Tournee beginnen".
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..denn sie sind nackt, aber Spiegel besitzen sie. Dahinein pressen sie uns, dünn wie ein Gedanke zwischen zwei Buchseiten- sofern etwas von uns bleibt

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Joanna
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148411274
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« Antworten #3 am: 26 Juni 2009, 09:03:33 »

Ich muss auch gestehen, dass mich das irgendwie getroffen hat. Heute Abend machen wir einen Betriebsfeier, da hat der Chef schon angekündigt die alten Platten rauszukramen (Bad, Thriller etc.).
Ich persönlich fand seine neuen Sachen nicht mehr so toll, aber als Kind und Jugendlicher war er spitze!
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Julia
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« Antworten #4 am: 26 Juni 2009, 09:04:48 »

Naja mich schockt es nicht, ehrlich gesagt. Die letzten Jahre über war er krank und unglücklich, schau dir mal diesen Körper an. Im Grunde konnte ihm nichts besseres passieren, als das es schnell zu Ende geht, ohne noch lange dahinzusiechen.
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Melanie
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« Antworten #5 am: 26 Juni 2009, 11:00:44 »

Traurig, er war wirklich einer der Großen der Musik. Aber unerwartet finde ich es nicht, ehrlich gesagt hätte ich schon früher damit gerechnet. Ich hatte mich noch gewundert, wie er die Tour überstehen will, gesundheitlich ging's ihm ja länger schlecht.
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Wafa
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« Antworten #6 am: 26 Juni 2009, 15:43:29 »

Ich bin auch sehr traurig. Er war schon ein Großer und die Musik, mit der ich groß geworden bin. Meine erste Musikkassette war auch von ihm. Mich hat es auch sehr getroffen Sad
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Jens
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« Antworten #7 am: 26 Juni 2009, 17:40:08 »

Ich war auch überrascht, aber eher darüber, dass er überhaupt noch gelebt hat. Lange hat man (ich) nicht mehr von ihm gehört und als ich diese Nacht gelesen habe, dass er gestorben ist, dachte ich: "Aha, er lebte also bis vor kurzen noch"...  Roll Eyes Entweder wirft dies ein Licht auf die Erwartbarkeit des Ereignisses oder auf meine mangelnde Beschäftigung mit Pop-Musik...
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Joanna
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« Antworten #8 am: 26 Juni 2009, 18:14:35 »

eher deine mangelnde Beschäftigung Wink , denn er ist seit einigen wochen wieder Gesprächsthema gewesen durch seine geplante Tour
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ThomasK
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« Antworten #9 am: 27 Juni 2009, 17:09:20 »

die nervige konsequenz daraus: im fernsehn eine sondersendung nach der anderen, und die wenigen hörbaren (Rock)radiosender spielen auch nurnoch jacko hoch und runter...
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« Antworten #10 am: 07 Juli 2009, 22:34:37 »

Hat jemand die Trauerfeier gesehn?
Fand sie einfach grauenvoll. Plötzlich lieben ihn alle. Kitschiger konnte es kaum noch sein. Denke nicht, dass er sich so etwas gewünscht hätte.

Aber als am Ende die kleine Paris kam, da musste ich schon arg schlucken. Die Kinder sind am ärmsten dran...
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« Antworten #11 am: 07 Juli 2009, 22:47:40 »

Ich habs teilweise gesehen und fand es gar nicht kitschig, was meintest du denn?
Seine Wegbegleiter haben Anekdoten über Michael erzählt, seine Lieder gesungen. Natürlich sah das so aus, als würden alle ihn lieben. Die, die über ihn gesprochen haben, tun das doch auch. Selbst wenn nicht, auf einer Trauerfeier Kritik am Verstorbenen zu üben ist absolut unpassend, das kann warten.
Die Tochter fand ich auch sehr rührend. Und Brooke Shields' Rede und sein Bruder, der danach "Smile" gesungen hat.
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Noelle
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« Antworten #12 am: 08 Juli 2009, 08:41:41 »

Das war in meinen Augen teilweise gekünstelt und nicht ehrlich. Liz Taylor hat das einzig richtige gemacht: sie ist nicht hin gegangen.
Wer ihn wirklich geliebt hat, der hat es nicht nötig seine Trauer vor der ganzen Welt auszuwalzen. Ganz davon abgesehn wäre das für diese Leute eh alles zu viel und sie würden wohl zusammenbrechen. (Siehe seine Tochter und die Begründung von Liz Taylor, wieso sie nicht auftritt.)

Nein, ich mag sowas nicht. Menschen brauchen Anerkennung und Respekt während des Lebens und nicht nach dem Tod, wie das fast immer so ist. Da kann man sich das auch sparen. Solche Feiern sind nie für die Toten selbst, sondern stellen nur für die Überlebenden eine Möglichkeit dar ihr Gewissen zu beruhigen.
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« Antworten #13 am: 08 Juli 2009, 09:03:18 »

Jeder trauert anders. Für mich wäre es auch nichts, mich auf eine Bühne zu stellen, aber das heißt ja nicht, dass man es generell nicht sollte. Ganz davon abgesehen darf man nicht vergessen, dass das alles Showbiz-Menschen sind. In allen möglichen und unmöglichen Situationen aufzutreten ist deren Leben. Michael Jackson selbst hatte anscheinend mal geäußert, seine Beerdigung solle eine einzige riesige Show werden. Aus der Sicht fand ich die Feier sehr angemessen.

Klar, ich gebe dir Recht, besser wäre es, Menschen würde nicht nur aufgrund ihres Todes geehrt. Aber als Umkehrschluss keine Lobreden nach dem Tod zuzulassen passt auch wieder nicht. Vor allem, weil die Redner, die ich gesehen habe, Freunde und Kollegen waren, die über ihre persönliche Erfahrung mit Michael Jackson gesprochen haben. Die meisten davon hätten das sicher auch "einfach so" zu Lebzeiten gemacht, fürs Bühnenjubiläum, Tourstartfeier, Interviews oder so in der Art. Da stand ja kein früherer Kritiker mit radikalem Meinungswandel.
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