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Autor Thema: Twilight  (Gelesen 5165 mal)
Julia
Kinder- und Jugendbuch, Comic
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« am: 15 Januar 2009, 23:14:56 »

Ich rede hier über den Film, wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt, dann lest am besten nicht weiter.

Er hat mir nicht gefallen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen „wo zum Teufel waren die ganzen wichtigen Szenen und warum haben sie die Geschichte umgeschrieben?Huh“. Was hat ein Vampir auf Bäumen zu suchen, wie können Bella und Edward einfach während der Schule verschwinden, damit sie ihm von ihrer Vermutung erzählen kann, dass er ein Vampir ist??? Warum machen sie einen Ausflug in ein Gewächshaus, wo sind einige der wichtigen Personen aus der Schule? Warum hat Edward so viele Haare auf der Brust? (nein, das ist kein Scherz, im Buch wird immer von seiner makellosen, harten Brust gesprochen, warum haben sie ihn nicht gewachst oder so???) DAS soll Rosalie sein? Das ich nicht lache und Jasper ist süß, wirkt aber…äh…naja, als hätte er einen Stock im Allerwertesten. Das ist auch nicht Mike. Halloooooooohoooo, Mike ist aufdringlich, aber trotzdem süß!! Der Kerl war nicht süß, höchstens doof. Edward redet die ganze Zeit davon, dass eine Bestie in ihm steckt, aber im Film wird er ständig nur als gequälte Seele dargestellt. Wo sind seine Ecken und Kanten? Selbst als James Bella zu nahe kommt, nimmt er nur halbherzig Kampfstellung ein und das war ein Schnurren und kein Knurren. Hallo? Da ist ein Vampir, der sich an deine Freundin ranmachen will, knurr ihn gefälligst an, zeig ihm, dass das dein Revier ist.
Der Film hatte einige tolle Lacher, ich habe mich zum Teil köstlich amüsiert. Beispielsweise als Bella reinkam und Edward sich Nase und Mund zugehalten hat, als würde er etwas sehr ekliges riechen. War lustig. Emotional war dagegen die Szene, in der Bella ihren „Vater verlassen“ hat. Der Soundtrack ist toll, die Aufnahmen waren zum größten Teil wirklich klasse, aber das tröstet nicht über die sehr offensichtlichen Schwächen hinweg. Das ist total traurig, denn auf diesen Film hatte ich mich den ganzen Tag gefreut und ich war die gesamte Woche über aufgeregt.
Es ärgert mich, dass hier ein Film produziert wurde, der eine Masse ansprechen soll. Aus irgendeinem Grund hatte ich gehofft, dass er mehr Herz enthält, für die Leser der Bücher gedreht wurde und dann bauen sie solch einen Mist.
Ja, ich werde mir den zweiten Film auch ansehen, schon allein weil ich sehen möchte, wie sie die Werwölfe darstellen wollen. Sie haben ein Jahr Zeit um etwas draus zu machen und ich hoffe wirklich, dass sie sich diesmal mehr Mühe geben.

Und: Nein, er war nicht vollkommen schlecht, aber er war auch nicht gut und das ist es, was mich gerade wirklich deprimiert. Das ein Buch immer bestimmte Wünsche und Bilder projiziert, die in einem Film niemals so umgesetzt werden können wie in der Fantasie jedes Einzelnen ist klar, aber das man sich zum Teil einfach überhaupt nicht an die Vorlage gehalten hat, war einfach nur daneben.
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..denn sie sind nackt, aber Spiegel besitzen sie. Dahinein pressen sie uns, dünn wie ein Gedanke zwischen zwei Buchseiten- sofern etwas von uns bleibt

"Realität ist was für Leute, die mit Drachen nicht umgehen können."
Joanna
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« Antworten #1 am: 16 Januar 2009, 08:48:53 »

Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber nach allem, was ich über den film gelesen habe und auch die Trailer gesehen habe, frage ich mich, wo das der Hype herkommt. Ist das Buch wirklich so megageil, dass alle auf den Film abfahren? Die Vorschau fand ich nämlich alles andere als ansprechend und vampire die tagsüber durch die Weltgeschichte dümpeln können  sind für mich auch irgendwie daneben.
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Jens
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« Antworten #2 am: 16 Januar 2009, 08:52:36 »

Ich frage mich auch, warum die Bücher so beliebt sind. Anscheinend sind es Mädchen-Vampirromane, nach allem was ich weiß, aber wer liest die denn bitte alle? Ist das wieder so ein Harry Potter Phänomen, das Erwachsene plötzlich nur noch Jugendbücher lesen?
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Sei niemals ununterschieden von dem, als was du jenen in dem, was du wärst oder hättest sein können, dadurch erscheinen könntest, dass du unterschieden von dem wärst, was jenen so erscheinen könnte, als seiest du anders!
Joanna
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« Antworten #3 am: 16 Januar 2009, 09:06:29 »

Also ich mag Jugendbücher, weil sie halt voller Phantasie sind und der Übergang zu Fantasy teilweise sehr schwammig ist. Beispiel: Canavans fünf Götter-Reihe, die gibt es in zwei Ausgaben, für mich eindeutig Fantasy, wird aber auch unter Jugendbuch geführt. Lukianenkos Schlangenschwert gehört auch noch dazu, absolut SF aber Jugendbuch. Harry Potter ist da nur ein Beispiel, hat aber definitiv was gutes bewirkt, denn viele Kinde,r die vorher nicht mal wussten wie ein Buch aussieht, haben angefangen zu lesen. Als zweitklässler hat mein Neffe die ersten Bände gelesen (1 und 2 oder so), eine toffe leistung für ein achtjährigen Jungen, der eigentlich nur an Fußball denkt und vorher noch kein Buch wirklich gelesen hat, halt nur in der Schule (die lesen in dem Alter ja noch ganz ganz langsam)
Die Bis(s)... -reihe ist ja was für Mädchen ab 12 (zumindest der erste teil) und nach allem, was ich mitbekommen habe verliebt sich ein Vampir in ein Mädchen und rettet ihr das Leben und sie evrliebt sich dann in ihn, natürlich am helligten tage, die Sonne scheint den modernen Vampiren nichts mehr anzuhaben, jetzt sind sie wirklich unbesiegbar, Knoblach weg, Holzpfahl weg, sonne weg und übermenschliche Kräfte bis(s) zum geht nicht mehr. Da frag ich mich, warum es überhuapt noch Menschen gibt. Ach ne, moment, alle Szenen die ich gesehen habe aren vernebelt, ist das des Problems Lösung? Die Wolken verdecken den himmel, die SOnnenstrahlen berühren nicht deren haut und deswegen können Vampire auch am Tag durch die Straßen laufen?
Naja, zurück zur Story, also ich glaube schon, dass Mädchen darauf abfahren. Ein starker typ, nahezu unbesigbar, rettet das leben eines mädchens, die nicht mal hübsch ist (er ja auch nicht, aber das ist ja auch Geschmackssache) und dann kommt die Liebe ins spiel und natürlich auch Drama wie bei Romeo und Julia weil sie ja zusammen sein wollen, aber es ihr Umfeld nicht erlaubt. Also ich fand mit 13-15 Romeo und Julia (die neuverfilmung) auch toll, aber da hat wenigstens Leonardo DiCaprio mitgespielt.
Vielleicht liegt das alles aber auch an meiner unkenntniss über die Reihe und die wirkliche Geschichte dahinter, dies hier hab ich nur über den Trailer herausgefunden und die sollten ja nicht immer alles erzählen, aber mein interesse ist dadurch auch nicht wirklich erweckt worden, dabei bin ich von natur aus absolut neugierig.
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Charly
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« Antworten #4 am: 16 Januar 2009, 09:10:21 »

Joanna, ich hab ja die Rezi geschrieben - wie gesagt, ich verststehe den Hype auch nicht. Es ist ein gutes Buch und auch für (junge) ERwachsene interessant. Das schon.
Aber es ist jetzt nicht das absolut geniale Buch, was ich noch nie zuvor gelesen habe.

Der Film ist glaub ich wirklich nur für Teenagermädchen (oder Erwachsene mit ähnlicher Intelligenz (sorry)) interessant, aber die Bücher sind nicht schlecht. Nette Ideen, gut beschrieben, sympathische, realistische Protagonistin - gut, aber eben nicht absolut hyper genial.


Und ich lese in der Tat extrem viele Jugendbücher.  Grin Die sind sehr oft gar nicht schlecht, sondern extrem gut.
Aber ich weiß, was du meinst. Vor allem weil es ja auch viele tolle Erwachsenen-Vampirliteratur gibt.



Und JOanna, in den Bis(s) zum -Büchern konnten Vampire schon immer in der Sonne laufen, das ist nur Legende, das sie es nicht können. Ich spoiler mal den Grund: Vampire leuchten in der Sonne wie blöd, da fällt zu sehr auf, dass sie anders sind. Wink
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Julia
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« Antworten #5 am: 16 Januar 2009, 12:06:26 »

äh, nein *g
Es ist NICHT wie in Romeo und Julia, nicht einmal ein kleines bisschen. Man darf nicht alles glauben, was in Kino-Beschreibungen steht, denn die Umgebung hat nichts gegen diese Liebe ^^


SPOILER!!!!!!
SPOILER!!!!!!SPOILER!!!!!!SPOILER!!!!!!




Der Hintergrund ist der, dass es Vampire gibt, sie sich ganz normal vom Blut der Menschen ernährt- und dadurch auch welche getötet haben. Carlisle, wurde zur Zeit der Inquisition zum Vampir und er wollte kein "Monster" sein, das Menschen tötet, also hat er versucht sich von Tierblut zu ernähren.
Fakt ist, das wissen auch die Vampire, dass ihre Art aussterben wird, wenn sie alle Menschen in Vampire verwandeln, also müssen sie wohl oder übel maßvoll sein. Es wäre aber natürlich auch eine blöde Idee, sich den Menschen zu zeigen, da wie gesagt nahezu alle Vampire das Blut von Menschen trinken und auch keine Skrupel haben, ihr "Essen" auch zu töten. Carlisle hatte wie gesagt etwas dagegen, wurde zum (ein Witz des Buches) "Vegetarier". Aber es dauert viele Jahrzehnte, bis ein Vampir so weit ist, nicht mehr auf jeden Menschen loszugehen, der in der Nähe ist.
Edward starb gerade 1918 an der spanischen Grippe, Carlisle war schon lange allein und er "rettete" den Jungen, indem er ihn gebissen hat. Im Buch haben Vampire eine Art Gift in den Zähnen, dass innerhalb von drei Tagen den Organismus zerstört. Heraus kommt ein Vampir, unmenschlich schön, gut riechend, schnell, stark. Nur einen Nachtteil gibt es: Sie glitzern in der Sonne. (Stefan nennt sie deswegen grinsend "Glitzervampire". Ich kann es ihm nicht verdenken, aber ich finde das mal etwas Neues). Aus diesem Grund halten sie sich in verregneten Teilen der Erde auf. Da ein Vampir-Dasein auf Dauer nicht nur langweilig-, sondern das Leben unter den Menschen auch schwierig ist, haben sich die jüngeren (Carlisle hat sich eine ganze Familie erschaffen, mit Frau und Kindern) dazu entschlossen zur Schule oder zur Uni zu gehen. Nun sind sie gerade wieder in dem kleinen Kaff, in das Bella zieht, weil ihre Mutter einen neuen Mann geheiratet ist, sich sehr, sehr verliebt hat und ihn auf seinen vielen Reisen gerne begleiten möchte, sich das aber verbietet, weil Bella bei ihr lebt. Also zieht Bella nach Forks, einer sehr kleinen verregneten Stadt mit knapp über 3000 Einwohner. Auf dieser Schule trifft sie auf die Cullens, eine unmenschlich schöne Familie, die auf die anderen Schüler arrogant wirkt. Sie wissen alles, haben hervorragende Noten, geben sich nicht mit den anderen ab und die gutaussehenden Jungs sehen die Mädchen dieser Schule nicht einmal an.
Bella findet vor allem Edward hübsch. Als sie dann in Bio neben ihm sitzen soll, wird sie zwar etwas nervös, hätte aber nie mit seiner Reaktion gerechnet, er zuckt zurück, kriecht auf den äußerten Rand seines Stuhls und verzieht das Gesicht, als hätte er etwas sehr übles gerochen. Nach der Stunde stürmt er aus dem Raum und verschwindet für die nächsten Tage. Sie ist verletzt und weiß nicht, was sie davon halten soll.
Es ist nämlich so, dass das Blut von Menschen sehr gut riecht und aus irgendeinem Grund gibt es Menschen, deren Blut ganz besonders riecht, jedenfalls für den einen oder anderen Vampir. Bella ist solch ein Mensch für Edward. Fast hätte er alles, was seine Familie aufgebaut hat, zerstört, nur um sich auf dieses Mädchen zu stürzen und es auszusaugen. Er will sich jedoch nicht geschlagen geben, kehrt aus seiner selbst auferlegten Verbannung zurück und stellt sich ihr, sie ist dabei, wie er sagt, sein ganz persönlicher Dämon.
Bella hat einige liebenswerte Züge, beispielsweise wurde sie als Kind viel gehänselt, weil sie ungeschickt ist und sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Dann kann sie sich und ihre Gefühle nicht gut ausdrücken, glaubt, dass sich kein Kerl für sie interessieren könnte und dergleichen. An dieser Schule ist das anders, sie findet Freunde, natürlich sind auch falsche Freunde dabei, ein paar Jungs interessieren sich für sie und plötzlich hilft man ihr, anstatt sie wegen ihrer Tollpatschigkeit noch zu mobben. Und sie ist fasziniert von Edward, allerdings auch wütend auf ihn.
Sie kommen ins Gespräch, sie merkt, dass er ganz nett ist, auch wenn er sie mit manchen Kommentaren wahnsinnig macht.
Dann kommt der "schicksalhafte" Tag, an dem die Straßen vereist sind, Bella vor ihrem Auto auf dem Schülerparkplatz steht und ein Mitschüler nicht mehr bremsen kann. Die Szene kennt man aus der Kino-Vorschau, Edward springt dazwischen und rettet Bella, indem er das Auto mit seiner bloßen Hand aufhält. Das Mädchen ist verwirrt, er bittet sie eindringlich nichts zu sagen. Seine Familie glaubt, dass das nun das Ende ist, doch Bella verrät nichts. So sucht Edward wieder ihre Nähe. Langsam aber sicher kitzelt sie Informationen aus ihm heraus, kommt jedoch nicht darauf, was er sein könnte. Sie freunden sich an. Seine Familie ist begeistert von Bella, alle bis auf Rosalie, warum das so ist, erfährt man erst in den nächsten Bänden. Natürlich machen sie sich Sorgen, aber Edward war immer so verschlossen, traurig und einsam und Bella ändert das, sie sind ihr dankbar dafür.
Bla bla bla.
Es dauert eine Ecke, bis sie beide begreifen, dass sie sich ineinander verliebt haben. Für Edward ist das besonders schwierig, da er sie liebt, es ihn aber dennoch sehr nach ihrem Blut verlangt.

Was gefällt mir an diesem Buch so gut?
Das ist eine lustige Frage. Es gibt Menschen, denen Harry Potter nicht gefällt. Stefan liebt das Lied von Eis und Feuer, ich mag es nicht. Dafür mag ich die Biss-Bücher. Nein, ich mag sie nicht, ich liebe sie. Ich habe den ersten Band lange hier herumstehen gehabt und dachte immer "jaja, ich lese ihn mal". Dann habe ich ihn gelesen und ich konnte nicht aufhören. Ich habe mir am selben Tag Band zwei und drei bestellt. Sie kamem am nächsten Morgen um 9.30 hier an und ich habe sie in einem Rutsch gelesen, danach noch einmal Band eins, dann habe ich mir den ersten Band auf Englisch bestellt, danach noch einmal meine Lieblingsstellen herausgesucht.
Diese Bücher haben mich vollkommen aus der Wirklichkeit herauskatapultiert und ich hatte einige Wochen lang sehr große Schwierigkeiten mich auf mein normales Leben zu konzentrieren, die Uni zu meistern und nicht die ganze Zeit an diese Bücher zu denken. Ich habe angefangen eine Fanfik zu schreiben, die sogar recht erfolgreich ist *strahl*, obwohl ich soetwas noch niemals gemacht habe und mich mit 24 eigentlich zu alt dafür gefunden habe. Es ist die Mischung aus Liebe, die gefährlich ist, die dennoch nicht aufgegeben werden kann, die Faszination von Wesen, die es in unserer Welt jedenfalls offiziell nicht gibt, die Charaktere, die alle greifbar sind für mich, die so real wirken, die schönen romantischen Momente, die Selbstaufoperung, der Schmerz und der krasse Verlust, die diese Bücher für mich so unglaublich machen.
Ich verrate hier jetzt nicht zu viel, denn das passiert im zweiten Band auf den ersten 10 Seiten, also keine Sorge. Bella hat Geburstag, Edwards "Schwester" Alice liebt es einzukaufen und organisiert eine Bday-Party für Bella. Als sie ihr Geschenk öffnet, schneidet sie sich am Geschenkpapier in den Finger und fängt an zu bluten. Alices Freund ist ebenfalls ein Vampir, aber noch sehr jung, kann sich kaum zusammenreißen und er steht in Bellas Nähe, stürzt sich auf sie und kann nur mit Mühe und Not von den anderen zurückgehalten werden. Edward sieht die Gefahr, sieht, dass ihr Leben schon wieder bedroht worden ist und gibt sich die Schuld. Er verlässt Bella, zieht mit seiner Familie fort. Bella glaubt es ist, weil sie nicht gut genug ist.
Daraufhin folgen leere Seiten und Monatsangaben.
Ich hab Rotz und Wasser geheult.
Es dauert lange, bis sie wieder bereit ist zu leben und nicht einfach nur zu funktionieren und es dauert noch länger, bis sie wieder "zusammengeflickt" wird.
Vampire haben einen natürlichen Feind: Werwölfe. Diese entwickeln sich automatisch, sobald Vampire in der Nähe sind und ausgerechnet Bellas bester Freund wird einer und er verliebt sich in sie. Er ist es, der Bella wieder "zusammenflickt". Edward hält es aber nicht für immer ohne sie aus.
 
Ich finde 12 ist zu jung. 12jährige können das Buch toll finden, sie können aber noch nicht alles begreifen, was dort erzählt wird, beispielsweise die Geschichte von Edwards Familie, die sehr grausam und voller Schmerz und Kummer ist. 14 ist meiner Meinung nach schon eher das passende Alter. Bella ist am Ende von Band 3 18 glaube ich, wenn ich mich recht erinnere. Und Edward weigert sich, sie zu verwandeln. Ich hab deine Rezi übrigens gelesen Charly und ich finde Bellas Wunsch verwandelt zu werden sehr plausibel. Ständig muss er auf sie aufpassen und sie altert, während er 17 bleibt. Sie bekommt Panik. Sie wird älter und es kann jederzeit passieren, dass ihr etwas geschieht, du weißt wie tollpatschig sie ist. Ich kann das absolut verstehen ^^

Naja jetzt hab ich ganz schön gelabert *g
Also ich finde die Bücher toll, es ist aber auch ok, wenn andere sie nicht toll finden. Ich mag auch einige Bücher nicht, die andere mögen, aus diesem Grund gibt es so viele unterschiedliche ^^
« Letzte Änderung: 16 Januar 2009, 12:14:50 von Julia » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 16 Januar 2009, 13:57:17 »

Ich habe "Biss zum Morgengrauen" auch gelesen, mich hat das Buch aber eher genervt. Das liegt aber einfach daran, dass ich vielleicht schon zu alt bin und zu viel Negatives in meinem Leben hatte

Aber ich finde die verschiedenen Meinungen hier unheimlich interessant und spannend. Ich denke, es ist einfach so, dass die "Bis(s)"-Romane eine bestimmte Gruppe von Menschen - meistens junge Frauen und Mädchen ab 14 berühren, die sich - ob bewusst oder unbewusst - mit den grundlegenden Themen des Buches beschäftigen - Liebe und Gefühle, und sich daher auch in der Geschichte wiederfinden kann.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man in einer bestimmten Lebensphase nicht genug davon bekommen kann, und sich zehn Jahre später fragt, was man eigentlich an den Sachen so toll gefunden hat oder weiß, dass man damit nicht mehr so viel anfangen kann.

Julia hat die Gefühle, wenn ein Buch einen voll erwischt - in ihren Ausführungen sehr schön beschrieben, ich hatte den gleichen Effekt 1983, als ich mir als 18jährige "Die Nebel von Avalon" holte. Und mit 24 war ich süchtig nach den Historicals vom Cora-Verlag, die damals ganz neu auf den Markt kamen, und ungefähr gleichen Inhalt hatten wie die heutigen LYX-Titel, nur dass die Vampire damals edle englische Ritter oder verwegene Gentlemen mit verruchter Vergangenheit waren und die Werwölfe kernige Highlander, Seefahrer oder Trapper.
 
Es sind einfach die Bücher, die einen in einem bestimmten Lebensabschitt sehr viel geben, auch wenn sie vielleicht "nur" zur Unterhaltung geschrieben wurden. Aber das ist ja auch ihr Sinn, und wenn mehr passiert.

Der Hype ist vermutlich auch entstanden, weil die historischen Liebesromane eingebrochen sind und die Autorinnen auf der Suche nach neuen Themen in der Phantastik gestrandet sind, weil die Leserinnen auch mitgingen. Und das früher als man denkt, weil auch schon in den 1990gern in den "Denise Mystery" Taschenheften von Cora auch einiges an Vampiren und Werwölfen rumhüpfte (habe ich teilweise sogar damals auch gelesen)

Filme sind immer ein Problem, denke ich. Hier bestimmt auch der Kommerz, das möglichst viele Zielgruppen angesprochen werden müssen, und da nimmt man dann keine Rücksicht auf die Fans, was auch ein Fehler isein kann. Ich glaube, das hat man in Amerika schon durch den rapiden Einbruch der Zuschauerzahlen nach der erstne Woche gemerkt.
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« Antworten #7 am: 17 Januar 2009, 18:28:00 »

um noch mal auf die Ursprungsfrage des Threads zurückzukommen -

ich fand den Film auch enttäuschen. Einmal, weil sie die ganze Handlung sehr dramatisiert und demnach auch verfremdet haben (obwohl sie sich bei anderen Details wirklich Mühe gegeben haben, sie umzusetzen - bspw. direkte Zitate aus dem Buch etc.) und dann, weil viel oder fast alles des Charmes, den der Roman besitzt, beim Film flöten gegangen ist.

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« Antworten #8 am: 22 Mai 2009, 15:11:19 »

Okay, es bezieht sich zwar nicht direkt auf Twilight, aber auf die Auswirkung die dieser Film auf die Serienlandschaft hat. Vielleicht interessiert es hier jemanden, aber

C.W. Smith
Tagebuch eines Vampirs/Vampire Diaries

ist zu einer Serie geworden. Einen Trailer kann man sich hier ansehen:
http://www.serienjunkies.de/news/vampire-diaries-21909.html

Wenn es um den Schnuckeligkeitsfaktor geht, so gefällt mir irgendwie trotz allem der böse Bruder besser, auch wenn man nicht so viel von ihm sieht.

Ich finde es recht nett, wie sie sich jetzt alle an den Erfolg hängen, mal sehen, ob die Serie mehr als eine Staffel macht. "True Blood" (die Serie zu den Sookie Stackhouse - Romanen) geht ja jetzt in die zweite Staffel.
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« Antworten #9 am: 22 Mai 2009, 19:43:16 »

Ich will, dass Blood Ties weiter geht  begging  Cry Cry Cry Cry
das geht sooo hundsgemein aus!! Cry Cry
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« Antworten #10 am: 22 Mai 2009, 19:52:46 »

ui, ich finde auch, dass der Bruder schnuckeliger ist ^.^
aber ich mag eh immer die bösen Buben *seufz  begging
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« Antworten #11 am: 07 Juli 2009, 14:32:02 »

ihr klingt wie 12-jährige ...  Roll Eyes
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« Antworten #12 am: 07 Juli 2009, 14:36:04 »

Ooooch, DAS dürfen Fan-Girlies sein - egal wie alt sie sind  Grin
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Ich bin ich!


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« Antworten #13 am: 07 Juli 2009, 17:02:22 »

Zu dem Thema habe ich was schönes entdeckt:

Buffy Shuts Down Edward Cullen
http://jezebel.com/5298683/buffy-shuts-down-edward-cullen-in-the-best-clip-ever
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~ Ich rezensiere: www.meine-rezensionen.de ~
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« Antworten #14 am: 07 Juli 2009, 17:38:12 »

Göttlich  Grin

Das ist echt genial zusammengeschnitten, am Ende fühlte man sich richtig gut mit Buffys Entscheidung.
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