Hyphistos
Gast
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« am: 08 Januar 2006, 10:54:25 » |
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Bist du auch in weiter Ferne, wir sind uns jeden Abend nah. Der Himmel wolkenlos und klar, es leuchten hell die Sterne. Ich seh’ hinauf mit dem Wissen, dass auch du sie sehen kannst. Dabei will ich meinen Arm um dich legen, gemeinsam blickend, ohne sich zu regen. Wir beide sind zerrissen, schuld ist die Distanz.
Vergesse mit dir die Zeit, gerate wegen dir ins Wanken. Du malst Bilder in meine Gedanken, Bilder deiner Schönheit.
Teuflisch schön, engelsgleich, klarer Blick, stets fantasierend, schwungvoll tanzend, Sinnlichkeit, oftmals faul, ideenreich, distanziert und doch verführend, rockend und im Abendkleid.
Zauberst mit deinen Geschichten, deinen seltsamen Ansichten, deiner oft ärgerlichen Sturheit und deiner ansteckenden Heiterkeit ein Schmunzeln in mein Gesicht. Malst Bilder in meine Gedanken, Bilder deiner Schönheit. Ich kenne dich nicht, gerate doch ins Wanken, habe dich nie gesehen, und kann es doch verstehen, warum man sich in dich verliebt. Weil es kaum jemanden gibt, und wohl auch selten gegeben, der es wie du versteht, Schönheit zu leben.
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