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Autor Thema: "Ärgern mit Büchern"  (Gelesen 2616 mal)
Julia
Kinder- und Jugendbuch, Comic
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« Antworten #30 am: 08 September 2008, 15:01:21 »

Naja es ist glaube ich der Gedanke, an die "Seele des Buches". Hört sich bescheuert an, aber es ist auch vielmehr das Gefühl, das man zu einem Buch aufbaut.
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..denn sie sind nackt, aber Spiegel besitzen sie. Dahinein pressen sie uns, dünn wie ein Gedanke zwischen zwei Buchseiten- sofern etwas von uns bleibt

"Realität ist was für Leute, die mit Drachen nicht umgehen können."
Jens
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« Antworten #31 am: 08 September 2008, 16:02:17 »

Heißt das: Ja!  Huh
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Sei niemals ununterschieden von dem, als was du jenen in dem, was du wärst oder hättest sein können, dadurch erscheinen könntest, dass du unterschieden von dem wärst, was jenen so erscheinen könnte, als seiest du anders!
Melanie
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« Antworten #32 am: 08 September 2008, 16:23:55 »

Ich schwanke bei mir gerade zwischen Geiz und emotionaler Bindung. Ich mag meine Bücher "ordentlich", sorgsam behandelt, damit ich sie wieder gerne in die Hand nehme. Ich hätte kein Problem damit, würde jemand mein Buch mit Nutella verschmieren und mir dann ein neues Exemplar kaufen. Also wohl doch Geiz  Grin
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Charly
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236814839
« Antworten #33 am: 10 September 2008, 15:12:22 »

Ich verstehe, dass du als Einmerker Eselsohren machst, aber ich würde das niemals machen. Respekt vor dem Buch...
Ich biege auch alle Eselsohren zurück, die ich in irgendwelchen Büchern finde.

Wie Melanie würde ich jedoch vollkommen zufrieden sein, wenn ich ein neues Buch kriege, wenn jemand mein Buch zerstört hat.

Aber schon als Kind wollte ich immer gern die Bilder in den Schneider-Büchern ausmalen, hab das aber ab acht Jahren oder so gelassen - ich wusste, das Bild ist für die Ewigkeit, ich kann das doch nicht einfach ruinieren...

Ich hab auch Schullektüren, die bearbeitet sind, also mit Farben unterstrichen oder markiert und Kommentare reingeschrieben. Das ist für mich aber trotzdem etwas anderes als einfach eine Ecke reinzumachen.
Keine Ahnung weshalb.
Mir fällt grad ein, nicht mal bei den Kopien für die Uni würde ich Ecken umbiegen. Als Einmerker in einem Katalog schon, aber niemals in echten Büchern (oder eben Kopien besagter Bücher...).
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Jens
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« Antworten #34 am: 10 September 2008, 15:15:25 »

Wenn man ein Buch liest und gewisse Dinge einem einfach wichtig sind, etwa bestimmte Konstruktionen im Text, dann ist dies ja etwas anderes als ein Lesezeichen setzen oder wahllos das Buch verknicken.
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Charly
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236814839
« Antworten #35 am: 10 September 2008, 15:20:36 »

Ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass du wahllos verknickst, aber selbst wenn ich ein Buch vor mir habe, das ich für die ZP auswendig können muss, da leg ich eher Einmerker an die wichtigen Stellen, die ich nochmal wiederholen mag oder schreib sie gleich raus, als dass ich die Seite verknicke.
Ich suche eher die Stelle wieder, als sie einzuknicken...
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Jens
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« Antworten #36 am: 10 September 2008, 16:06:52 »

Ist ja auch ok, aber manchmal liest man an Orten, da paßt das nicht. Etwa in der Badewanne...
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Julia
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« Antworten #37 am: 10 September 2008, 18:21:45 »

kurz, weil kein Internet, ihr wisst:
Ich lese nicht in der Badewanne, mein Buch könnte ja nass werden...
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..denn sie sind nackt, aber Spiegel besitzen sie. Dahinein pressen sie uns, dünn wie ein Gedanke zwischen zwei Buchseiten- sofern etwas von uns bleibt

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Melanie
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« Antworten #38 am: 10 September 2008, 18:25:20 »

Niemals, niemals würde ich in der Badewanne lesen. Und ich verbiete auch allen, das mit meinen Büchern zu tun  Cool
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Deus Irae
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« Antworten #39 am: 02 Mai 2009, 22:05:16 »

Ich habe früher Bücher (Romane) und Comics gesammelt. Damals legte ich tatsächlich Wert auf Form und Zustand. Heute sehe ich alles viel gelassener: solange es sich nicht um bibliophile Werke handelt (Goldprägung, hangeschöpftes Paiper, gebunden in Menschenhaut ^^), ist mir der Zustand relativ egal. Das was für mich zählt, ist der Inhalt.
Das Einzige, was mir bei gebrauchten Büchern auch heute noch auf den Zeiger geht, ist der Gestank von Exemplaren, die aus Raucherhaushalten stammen, und bei neuen Büchern der üble Geruch von Billig-Druckfarben, die in polnischen Hinterhofdruckereien zusammengepanscht wurden.
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I Look Inside Myself And See My Heart Is Black
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